Sandefjord war einst die reichste Stadt Norwegens, und das Geld stammte aus dem Walfang. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kontrollierten die Reeder aus Sandefjord einen großen Teil der weltweiten Walfangflotte und schickten Fabrikschiffe und Fangschiffe in die Antarktis, um Blauwale, Finnwale und Buckelwale zu jagen. Der Reichtum finanzierte Villen, Parks und öffentliche Gebäude, die noch heute das Stadtzentrum prägen. Das Hvalfangstmuseet, das weltweit einzige Museum, das sich ausschließlich dem Walfang widmet, erzählt diese komplexe Geschichte in ihrer ganzen Fülle. Unten an der Museumsbrygga liegt die „Southern Actor“, das letzte voll funktionsfähige Walfangschiff aus dem Industriezeitalter, als schwimmendes Ausstellungsstück vor Anker.
Der Walfang brach in den 1960er Jahren zusammen, doch Sandefjord erfand sich neu. Heute ist es eine angenehme Küstenstadt mit fast 150 Kilometern Küstenlinie, geschützten Buchten und Sandstränden. Außerdem hat die Stadt die kuriose Besonderheit, mehr Skulpturen pro Kopf zu besitzen als jede andere Stadt in Norwegen: Rund 100 Werke von über 50 Künstlern sind über die Straßen und Parks verteilt, darunter der Midtasen-Skulpturenpark mit Blick auf den Fjord.
In Sandefjord wurde 1880 auch das Gokstad-Wikingerschiff gefunden, und zwar in einem Grabhügel auf einem Bauernhof etwas außerhalb der Stadt. Das Schiff befindet sich heute in Oslo, doch der Grabhügel am Gokstadhaugen kann nach wie vor besichtigt werden.
Der Walfang brach in den 1960er Jahren zusammen, doch Sandefjord erfand sich neu. Heute ist es eine angenehme Küstenstadt mit fast 150 Kilometern Küstenlinie, geschützten Buchten und Sandstränden. Außerdem hat die Stadt die kuriose Besonderheit, mehr Skulpturen pro Kopf zu besitzen als jede andere Stadt in Norwegen: Rund 100 Werke von über 50 Künstlern sind über die Straßen und Parks verteilt, darunter der Midtasen-Skulpturenpark mit Blick auf den Fjord.
In Sandefjord wurde 1880 auch das Gokstad-Wikingerschiff gefunden, und zwar in einem Grabhügel auf einem Bauernhof etwas außerhalb der Stadt. Das Schiff befindet sich heute in Oslo, doch der Grabhügel am Gokstadhaugen kann nach wie vor besichtigt werden.