Ula ist ein winziges Küstendorf, das in einer geschützten Bucht an der Küste von Vestfold liegt, auf halbem Weg zwischen Sandefjord und Larvik. Die Einheimischen bezeichnen den Strand dort durchweg als den schönsten der Region. Die Bucht ist nach Süden ausgerichtet und vor dem offenen Skagerrak geschützt; das flache, sandige Wasser ist von glatten Küstenfelsen umgeben und eignet sich perfekt für Familien mit Kindern. Das Dorf entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch Fischerei und Lotsentätigkeit. Sein berühmtester Einwohner war Anders Jacob Johansen, bekannt als „Ulabrand“, ein Seelotse, der Schiffe durch die tückischen Gewässer vor der Küste führte. Er starb im November 1881 auf See. Ein Steinmonument zu seinem Gedenken steht auf dem Hügel direkt über dem Hafen, in dem er lebte, und der Aussichtspunkt bietet einen der schönsten Panoramablicke entlang dieses Küstenabschnitts. Eine Reihe denkmalgeschützter Holzhäuser aus dem 18. Jahrhundert säumt den Hauptstrand und verleiht Ula einen Charakter, den neuere Ferienorte nicht haben. Die Einwohnerzahl ist auf weniger als 200 ganzjährige Bewohner geschrumpft, doch im Sommer füllt sich das Dorf mit Ferienhausbesitzern, Campern und Tagesgästen. Der Campingplatz betreibt während der Schulferien eine Pizzeria mit Steinofen. In Richtung Kjerringvik verwaltet „Oslofjordens Friluftsrad“ große, öffentlich zugängliche Erholungsgebiete. Der Küstenwanderweg führt direkt hindurch, was Ula zu einem natürlichen Zwischenstopp für Wanderer macht, die der Küste von Vestfold folgen. Kajakfahren, Tauchen und Bouldern auf den umliegenden Felsen sind gleichermaßen beliebt.
💎 Geheimtipp
Vestfold
Küste
Ula
Foto: Max Schwank
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