Jotun ist einer der weltweit führenden Lackhersteller, und hier hat alles begonnen. Odd Gleditsch Sr. begann Anfang der 1920er Jahre mit dem Verkauf von Schiffsfarben an Reeder und die Walfangflotte von Sandefjord und erwarb 1926 die „Jotun Kemiske Fabrik “. Der erste Durchbruch des Unternehmens gelang mit Arcanol, einem 1932 auf den Markt gebrachten Korrosionsschutz-Schiffsanstrich, der Jotun von der Konkurrenz abhob. Das ursprüngliche Maskottchen der Fabrik war ein Pinguin.
Im Jahr 1972 fusionierte Jotun mit drei Konkurrenten, darunter die in Bergen ansässige Firma Fleischers Kjemiske Fabrikker, die 1948 Drygolin entwickelt hatte. Drygolin wurde zu Norwegens meistverkaufter Außenfarbe für Häuser, und sein Werbeslogan„I Drygolinvær er det Drygolin som holder“(Bei Drygolin-Wetter hält nur Drygolin) wurde zu einem der bekanntesten Werbesprüche in der norwegischen Werbung. Fleischers hatte ein eigenes, beliebtes Maskottchen, einen Straßenjungen aus Bergen, der jahrzehntelang mit dem Pinguin von Jotun konkurrierte, bevor sich die beiden Unternehmen zusammenschlossen.
Ein verheerender Brand zerstörte 1976 das Werk in Sandefjord, wobei sechs Arbeiter ums Leben kamen und elf verletzt wurden. Die Tragödie führte zu einer Neuausrichtung des Unternehmens in Bezug auf die Arbeitssicherheit. Jotun baute das Werk wieder auf, eröffnete 2013 eine hochmoderne Fabrik und 2020 eine neue, großzügige Unternehmenszentrale sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Jotun befindet sich nach einem Jahrhundert immer noch im Besitz der Familie Gleditsch und ist heute in über 100 Ländern tätig.
Im Jahr 1972 fusionierte Jotun mit drei Konkurrenten, darunter die in Bergen ansässige Firma Fleischers Kjemiske Fabrikker, die 1948 Drygolin entwickelt hatte. Drygolin wurde zu Norwegens meistverkaufter Außenfarbe für Häuser, und sein Werbeslogan„I Drygolinvær er det Drygolin som holder“(Bei Drygolin-Wetter hält nur Drygolin) wurde zu einem der bekanntesten Werbesprüche in der norwegischen Werbung. Fleischers hatte ein eigenes, beliebtes Maskottchen, einen Straßenjungen aus Bergen, der jahrzehntelang mit dem Pinguin von Jotun konkurrierte, bevor sich die beiden Unternehmen zusammenschlossen.
Ein verheerender Brand zerstörte 1976 das Werk in Sandefjord, wobei sechs Arbeiter ums Leben kamen und elf verletzt wurden. Die Tragödie führte zu einer Neuausrichtung des Unternehmens in Bezug auf die Arbeitssicherheit. Jotun baute das Werk wieder auf, eröffnete 2013 eine hochmoderne Fabrik und 2020 eine neue, großzügige Unternehmenszentrale sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum. Jotun befindet sich nach einem Jahrhundert immer noch im Besitz der Familie Gleditsch und ist heute in über 100 Ländern tätig.