Norwegens größtes Skigebiet liegt nicht in den Bergen. Der Trysilfjellet erreicht zwar eine Höhe von 1.132 Metern, ist aber im Grunde genommen ein einsamer Sandsteinhügel, der aus einem Meer aus Fichtenwäldern herausragt. Das umliegende Gelände liegt auf einer Höhe von 500 bis 600 Metern. Es gibt keine dramatischen Gipfel, keine Gletscher, keine alpinen Täler. Das Grundgestein besteht aus präkambrischem Trysilsandstein, der über eine Milliarde Jahre alt ist und durch die Eiszeiten zu der abgerundeten Form abgeschliffen wurde, die man heute sieht. Die Prominenz beträgt 594 Meter, was bedeutet, dass er sich fast 600 Meter über seine Umgebung erhebt, aber er sieht ganz und gar nicht wie die skandinavische Gebirgskette weiter westlich aus.
Dass ein Ort wie dieser zum größten Skigebiet des Landes wurde, ist eine Geschichte von Nähe und Beharrlichkeit. Oslo ist dreieinhalb Stunden entfernt. Der erste „Lift“ tauchte 1958 auf: ein Traktor mit einer Winde am Hang bei Håvi. Im Jahr 1966 wurde während der Weihnachtsferien ein fest installierter Seillift namens „Familietrekket“ eröffnet, was als offizieller Beginn des Skigebiets gilt. Der erste richtige Schlepplift in Skihytta kam 1976. Der erste Sessellift, „Knetta“, wurde erst 1989 gebaut.
Im Jahr 1985 wurden die beiden Seiten des Berges über den Gipfel miteinander verbunden, sodass nun ein einziger Skipass für das gesamte Gebiet gültig war. Drei Jahre später wurde alles in einem Unternehmen, der Trysilfjellet AS, zusammengefasst. Das schwedische Unternehmen SkiStar kaufte das Skigebiet im Jahr 2005 und investierte kontinuierlich in Lifte, Beschneiungsanlagen und Unterkünfte. Im Dezember 2025 wurde die erste Gondelbahn eröffnet.
Heute gibt es 69 Pisten und 41 Lifte, verteilt auf vier Talstationen: Turistsenteret, Høyfjellssenteret, Høgegga und Skihytta. Das Skigebiet erstreckt sich über 81 Kilometer in drei Richtungen rund um den Berg. Da die Pisten eher in den Wald hinein als oberhalb der Baumgrenze verlaufen, sind sie oft windgeschützt, und die Sichtverhältnisse bleiben auch dann gut, wenn höher gelegene Skigebiete geschlossen sind. Der Nachteil ist, dass das Gelände sanfter wirkt und der Höhenunterschied (625 Meter) für alpine Verhältnisse eher bescheiden ist.
Dass ein Ort wie dieser zum größten Skigebiet des Landes wurde, ist eine Geschichte von Nähe und Beharrlichkeit. Oslo ist dreieinhalb Stunden entfernt. Der erste „Lift“ tauchte 1958 auf: ein Traktor mit einer Winde am Hang bei Håvi. Im Jahr 1966 wurde während der Weihnachtsferien ein fest installierter Seillift namens „Familietrekket“ eröffnet, was als offizieller Beginn des Skigebiets gilt. Der erste richtige Schlepplift in Skihytta kam 1976. Der erste Sessellift, „Knetta“, wurde erst 1989 gebaut.
Im Jahr 1985 wurden die beiden Seiten des Berges über den Gipfel miteinander verbunden, sodass nun ein einziger Skipass für das gesamte Gebiet gültig war. Drei Jahre später wurde alles in einem Unternehmen, der Trysilfjellet AS, zusammengefasst. Das schwedische Unternehmen SkiStar kaufte das Skigebiet im Jahr 2005 und investierte kontinuierlich in Lifte, Beschneiungsanlagen und Unterkünfte. Im Dezember 2025 wurde die erste Gondelbahn eröffnet.
Heute gibt es 69 Pisten und 41 Lifte, verteilt auf vier Talstationen: Turistsenteret, Høyfjellssenteret, Høgegga und Skihytta. Das Skigebiet erstreckt sich über 81 Kilometer in drei Richtungen rund um den Berg. Da die Pisten eher in den Wald hinein als oberhalb der Baumgrenze verlaufen, sind sie oft windgeschützt, und die Sichtverhältnisse bleiben auch dann gut, wenn höher gelegene Skigebiete geschlossen sind. Der Nachteil ist, dass das Gelände sanfter wirkt und der Höhenunterschied (625 Meter) für alpine Verhältnisse eher bescheiden ist.