Die „Skibladner“ ist eines der ältesten Raddampfer der Welt, die noch im regulären Linienverkehr eingesetzt werden. Sie wurde zwischen 1854 und 1856 bei Motala Verksted in Schweden gebaut und in Minnesund zusammengebaut; ihre Jungfernfahrt unternahm sie am 2. August 1856. Das Schiff ist 50,3 Meter lang, befördert bis zu 230 Passagiere und wird von einer Dreifach-Expansionsdampfmaschine mit einer Leistung von 606 Pferdestärken angetrieben, die 1888 von Akers Mekaniske Verksted umgebaut wurde. Sie verbraucht täglich etwa 2.500 Liter Öl und fährt mit einer Geschwindigkeit von 12 Knoten.
Der Name stammt aus der nordischen Mythologie. Skíðblaðnir war das magische Schiff des Fruchtbarkeitsgottes Freyr, das von Zwergen gebaut wurde. Es konnte sowohl auf See als auch an Land segeln, hatte stets günstigen Wind und ließ sich zusammenfalten und in einer Tasche transportieren. Die echte „Skibladner“ ist zwar weniger tragbar, hat sich aber als bemerkenswert sinkfest erwiesen. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie mehrmals gesunken und wieder geborgen worden.
Der Dampfer war Teil einer Transportkette. Als die Hauptbahnstrecke von Oslo 1854 Eidsvoll erreichte, setzten die Passagiere ihre Reise nach Norden mit dem Boot über den Mjøsa in Richtung Gudbrandsdalen und Østerdalen fort. Heute verläuft die Strecke von Eidsvoll nach Lillehammer, etwa 100 Kilometer. Eine vollständige Überfahrt dauert zwei Tage. Montags findet kein Verkehr statt.
Die „Skibladner“ wurde 2005 unter Denkmalschutz gestellt. Die Einheimischen nennen sie „Mjøsas hvite svane“, den Weißen Schwan des Mjøsa. Hauptabfahrtsort ist der Hafen von Hamar.
Der Name stammt aus der nordischen Mythologie. Skíðblaðnir war das magische Schiff des Fruchtbarkeitsgottes Freyr, das von Zwergen gebaut wurde. Es konnte sowohl auf See als auch an Land segeln, hatte stets günstigen Wind und ließ sich zusammenfalten und in einer Tasche transportieren. Die echte „Skibladner“ ist zwar weniger tragbar, hat sich aber als bemerkenswert sinkfest erwiesen. Im Laufe der Jahrzehnte ist sie mehrmals gesunken und wieder geborgen worden.
Der Dampfer war Teil einer Transportkette. Als die Hauptbahnstrecke von Oslo 1854 Eidsvoll erreichte, setzten die Passagiere ihre Reise nach Norden mit dem Boot über den Mjøsa in Richtung Gudbrandsdalen und Østerdalen fort. Heute verläuft die Strecke von Eidsvoll nach Lillehammer, etwa 100 Kilometer. Eine vollständige Überfahrt dauert zwei Tage. Montags findet kein Verkehr statt.
Die „Skibladner“ wurde 2005 unter Denkmalschutz gestellt. Die Einheimischen nennen sie „Mjøsas hvite svane“, den Weißen Schwan des Mjøsa. Hauptabfahrtsort ist der Hafen von Hamar.