Die Numedalsbanen war eine 93 Kilometer lange Eisenbahnstrecke von Kongsberg nach Rødberg, die in erster Linie zum Transport von schweren Maschinen für die Wasserkraftwerke in Nore gebaut wurde. Beim Bau wurden 543.000 Kubikmeter Erde bewegt, 2,3 Kilometer Tunnel gesprengt und 7 Millionen Arbeitsstunden aufgewendet, größtenteils in Handarbeit. König Haakon VII. weihte die Strecke im November 1927 ein. Der letzte Personenzug fuhr am Silvesterabend 1988.
Der untere Abschnitt von Kongsberg nach Flesberg wird noch immer aktiv für den Holztransport genutzt. Die Baumstämme gehen hauptsächlich an Abnehmer in Schweden. Der Rest der Strecke nördlich von Rollag wurde 1989 offiziell stillgelegt und 2013 von der Riksantikvaren unter Denkmalschutz gestellt.
Auf dem denkmalgeschützten Abschnitt von Veggli nach Norden kann man auf einer Draisine, einem kleinen, wie ein Fahrrad getretenen Schienenwagen, auf den Gleisen radeln. Die Strecke führt durch 14 Tunnel und an mehreren erhaltenen Bahnhofsgebäuden vorbei. Die Tunnel sind so dunkel, dass man die am Wagen angebrachte Stirnlampe benötigt. Am Bahnhof Veggli kann man zudem in umgebauten Eisenbahnwaggons übernachten.
Die Eisenbahn hat eine reizvolle Geschichte. Die Schaffner wussten, wo die örtlichen Bauern wohnten, und legten außerplanmäßige Stopps ein, um ihnen den Heimweg zu verkürzen. Der letzte planmäßige Dampfzugverkehr in Norwegen fand 1970 auf dieser Strecke statt. Bereits 1873 wurde diese Strecke sogar für die Bergenbahn in Betracht gezogen, doch Numedal unterlag Hallingdal.
Das Erlebnis wurde mit der „Olavsrosa“ ausgezeichnet, Norwegens Qualitätssiegel für Kulturtourismus. Die Saison dauert in etwa von Mai bis September.
Der untere Abschnitt von Kongsberg nach Flesberg wird noch immer aktiv für den Holztransport genutzt. Die Baumstämme gehen hauptsächlich an Abnehmer in Schweden. Der Rest der Strecke nördlich von Rollag wurde 1989 offiziell stillgelegt und 2013 von der Riksantikvaren unter Denkmalschutz gestellt.
Auf dem denkmalgeschützten Abschnitt von Veggli nach Norden kann man auf einer Draisine, einem kleinen, wie ein Fahrrad getretenen Schienenwagen, auf den Gleisen radeln. Die Strecke führt durch 14 Tunnel und an mehreren erhaltenen Bahnhofsgebäuden vorbei. Die Tunnel sind so dunkel, dass man die am Wagen angebrachte Stirnlampe benötigt. Am Bahnhof Veggli kann man zudem in umgebauten Eisenbahnwaggons übernachten.
Die Eisenbahn hat eine reizvolle Geschichte. Die Schaffner wussten, wo die örtlichen Bauern wohnten, und legten außerplanmäßige Stopps ein, um ihnen den Heimweg zu verkürzen. Der letzte planmäßige Dampfzugverkehr in Norwegen fand 1970 auf dieser Strecke statt. Bereits 1873 wurde diese Strecke sogar für die Bergenbahn in Betracht gezogen, doch Numedal unterlag Hallingdal.
Das Erlebnis wurde mit der „Olavsrosa“ ausgezeichnet, Norwegens Qualitätssiegel für Kulturtourismus. Die Saison dauert in etwa von Mai bis September.