Madonnastatuen
📍 Wahrzeichen Numedal Gebirge

Madonnastatuen

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Auf dem Gipfel des Bjønneskortanatten in 1.020 Metern Höhe, am Rande des Naturschutzgebiets Trillemarka-Rollagsfjell, steht eine Statue der Jungfrau Maria mit einem Kind. Ein katholisches Denkmal auf einem norwegischen Berggipfel sieht man nicht jeden Tag.

Die Geschichte geht auf das Jahr 1989 zurück, als Anne Margrethe Bugge der Gemeinde Sigdal ein großes Waldgebiet in Trilledalen und Trillemarka schenkte. Die Bedingung war, dass auf dem Gipfel des Leineåsen eine Madonnenstatue errichtet werden sollte. Bugge starb 1995, bevor die Statue errichtet werden konnte, und die Gemeinde stellte fest, dass sie vom Staat keine Genehmigung für die Aufstellung der Statue an ihrem ursprünglichen Standort erhalten konnte. So fand man einen neuen Standort, Bjønneskortanatten, der genau 100 Meter außerhalb der Grenzen des Naturschutzgebietes liegt. Die von Turid Angell Eng aus hellem Granit geschaffene Statue wurde per Hubschrauber eingeflogen und am 20. Juni 2009 enthüllt. Zwanzig Jahre von der Spende bis zur Einweihung.

Der Wanderweg Madonnastien beginnt am Parkplatz Utvollane bei Vestbygda außerhalb des Eggedal. Um dorthin zu gelangen, nehmen Sie die Straße 287 von Åmot nach Eggedal, das zwischen Hokksund und Vikersund liegt. Folgen Sie den Schildern nach Madonnaen. Die Straße ist mautpflichtig (70 Kronen mit Karte), dann sind es 7 Kilometer bis zum Parkplatz mit etwa 100 Stellplätzen.

Der Weg selbst ist einfach. Im Jahr 2016 bauten nepalesische Sherpas eine Steintreppe entlang des Weges, der seitdem als einer der schönsten Wanderwege Norwegens gilt. Der Rundweg ist etwa 6 Kilometer lang und hat einen Anstieg von 330 Metern. Rechnen Sie mit etwas mehr als zwei Stunden Gehzeit und insgesamt drei bis vier Stunden. Es gibt zwei Wege zum Gipfel, so dass Sie auf dem einen Weg hinauf und auf dem anderen wieder hinunter gehen können. Auf dem Rückweg kommen Sie am Teich Svarttjern vorbei, wo es eine Lagerfeuerstelle mit Unterstand gibt. Der untere Teil des Rückweges ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Der Gipfel ist flach und bietet Platz zum Sitzen und Genießen der Aussicht. Unter Ihnen erstreckt sich das Trillemarka-Rollagsfjell, ein 147 Quadratkilometer großer Wald mit altem Baumbestand, der 2008 formell unter Schutz gestellt wurde. Es ist eines der größten Naturschutzgebiete in Ostnorwegen und beherbergt 93 Arten, die auf der Roten Liste stehen. Dies ist ein Teil Norwegens, den ausländische Touristen nur selten besuchen. Die Menschen auf diesem Weg sind fast ausschließlich Norweger.

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