Bergbaudämme am Hitterdalsvassdraget
📜 Geschichte Østerdalen Wald

Bergbaudämme am Hitterdalsvassdraget

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Der Betrieb der Schmelzwerke in Røros erforderte enorme Wasserkraft, um die Wasserräder, Blasebälge und schweren Hämmer anzutreiben. Die Kupferhütte hatte das Glück, dass das Glomma-Flusssystem, Norwegens längstes, durch die Region fließt, doch selbst das reichte nicht immer aus. Um eine stetige Wasserversorgung zu gewährleisten, errichtete das Unternehmen eine Reihe von Staudämmen in den Tälern von Hitterdal und Hadal.

Die Staudämme Djupsjø und Hittersjø, die von der Route 31 aus zu sehen sind, stauten Wasser, das in kontrollierten Strömen zur Hauptschmelzhütte in Malmplassen geleitet wurde. Weiter nördlich sicherte der Torresdal-Staudamm am Ende des Rambergsjøen die Wasserversorgung für den Holztransport vom Femunden. Die Wasserwirtschaft bereitete ständig Kopfzerbrechen: Im Jahr 1759 brach der Staudamm am Tallsjøen in Tolga, und die Flutwelle war so gewaltig, dass sie die gesamte Schmelzhütte flussabwärts wegfegte.

Diese Staudämme sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und gelten als wesentliche industrielle Infrastruktur, die den Betrieb der Kupferhütte über drei Jahrhunderte hinweg aufrechterhielt. Sie zeigen, dass es beim Bergbau in dieser Region nicht nur um das Abbau von Erz ging, sondern um die Kontrolle einer ganzen Landschaft aus Wasser, Holz und Transportwegen.

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