Dieser Leuchtturm, der 1859 auf Feisteinholmen, einer kleinen felsigen Insel vor der Küste von Jæren in der Nähe von Sola, errichtet wurde, hat eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte. Der gusseiserne Turm wurde zunächst auf der Jubiläumsausstellung 1914 in Christiania (Oslo) ausgestellt, bevor er nach Süden transportiert und auf der Insel errichtet wurde. Der Turm ist 19 Meter hoch, weiß gestrichen und mit einem roten Band versehen; sein Licht ist bis zu 17 Seemeilen weit sichtbar.
Das tragischste Ereignis der Station ereignete sich am 31. Oktober 1868. Ein heftiger Herbststurm trieb riesige Wellen über die tief liegende Insel. Leuchtturmwärter Niels Jensen und die Leuchtturmhelferin Karen Christiansdatter wurden ins Meer gerissen und ertranken. Jensens Frau überlebte, indem sie sich an den Felsen festklammerte. Die Katastrophe führte zu Forderungen nach besserem Schutz für exponierte Leuchtturmstationen entlang der Jæren-Küste, wo das Fehlen natürlicher Häfen die Leuchtturmwärter besonders anfällig für Stürme machte.
Der Leuchtturm wurde 1990 automatisiert und wird heute von der norwegischen Küstenverwaltung unterhalten. Der Förderverein „Feistein fyr“ organisiert im Sommer Tage der offenen Tür und Veranstaltungen. Der Zugang zur Insel setzt eine Mitgliedschaft im Förderverein oder die Teilnahme an organisierten Veranstaltungen voraus, da die Fußgängerbrücke, die die Insel mit dem Festland verbindet, verschlossen ist. Die umliegende Küste ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Jærstrendene, einer der längsten geschützten Küstenabschnitte Norwegens, der für sein flaches, windgepeitschtes Gelände und wichtige Feuchtgebiete als Lebensraum für Zugvögel bekannt ist.
Das tragischste Ereignis der Station ereignete sich am 31. Oktober 1868. Ein heftiger Herbststurm trieb riesige Wellen über die tief liegende Insel. Leuchtturmwärter Niels Jensen und die Leuchtturmhelferin Karen Christiansdatter wurden ins Meer gerissen und ertranken. Jensens Frau überlebte, indem sie sich an den Felsen festklammerte. Die Katastrophe führte zu Forderungen nach besserem Schutz für exponierte Leuchtturmstationen entlang der Jæren-Küste, wo das Fehlen natürlicher Häfen die Leuchtturmwärter besonders anfällig für Stürme machte.
Der Leuchtturm wurde 1990 automatisiert und wird heute von der norwegischen Küstenverwaltung unterhalten. Der Förderverein „Feistein fyr“ organisiert im Sommer Tage der offenen Tür und Veranstaltungen. Der Zugang zur Insel setzt eine Mitgliedschaft im Förderverein oder die Teilnahme an organisierten Veranstaltungen voraus, da die Fußgängerbrücke, die die Insel mit dem Festland verbindet, verschlossen ist. Die umliegende Küste ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Jærstrendene, einer der längsten geschützten Küstenabschnitte Norwegens, der für sein flaches, windgepeitschtes Gelände und wichtige Feuchtgebiete als Lebensraum für Zugvögel bekannt ist.