Die Rv3 führt mittlerweile komplett an Elverum vorbei, doch die Stadt ist einen Besuch wert, selbst wenn man nur das Ausfahrtsschild sieht. Am 9. April 1940, als deutsche Truppen in Norwegen einmarschierten, flohen König Haakon VII., die Regierung und das Parlament mit einem Sonderzug aus Oslo. Sie versammelten sich hier, wo das Parlament einstimmig die „Elverum-Vollmacht“ verabschiedete, die der Exilregierung die Befugnis erteilte, im besten Interesse Norwegens zu regieren. Ohne dieses Dokument hätte die Exilregierung in London keine rechtliche Befugnis gehabt. Zwei Tage später, am 11. April, griffen 19 deutsche Bomber an. Ein zweistündiger Luftangriff verwandelte das Stadtzentrum in Schutt und Asche und kostete 41 Menschen das Leben. Es war die Vergeltung dafür, dass man „Nein“ gesagt hatte.
Wenn Sie die Ausfahrt nehmen, ist das 1911 gegründete Glomdal-Museum eines der größten Freilichtmuseen Norwegens mit Gebäuden aus den Berggemeinden von Østerdalen und den Tieflandgebieten von Solør. Ältere Autofahrer werden sich an das „Elgstua“ erinnern, ein Hotel und Restaurant mit Elch-Thema, das ein Wahrzeichen war, als die Rv3 noch durch die Stadt führte. Trotz des Namens und der riesigen Elchstatuen wurde dort nie ausschließlich Elch serviert. Die Region grenzt auch an den Finnskogen, den Wald, in den finnische Siedler Ende des 16. und im 17. Jahrhundert kamen und dort Brandrodungslandwirtschaft betrieben. Ihre Geschichte wird im Norsk Skogfinsk Museum in Svullrya erzählt.
Wenn Sie die Ausfahrt nehmen, ist das 1911 gegründete Glomdal-Museum eines der größten Freilichtmuseen Norwegens mit Gebäuden aus den Berggemeinden von Østerdalen und den Tieflandgebieten von Solør. Ältere Autofahrer werden sich an das „Elgstua“ erinnern, ein Hotel und Restaurant mit Elch-Thema, das ein Wahrzeichen war, als die Rv3 noch durch die Stadt führte. Trotz des Namens und der riesigen Elchstatuen wurde dort nie ausschließlich Elch serviert. Die Region grenzt auch an den Finnskogen, den Wald, in den finnische Siedler Ende des 16. und im 17. Jahrhundert kamen und dort Brandrodungslandwirtschaft betrieben. Ihre Geschichte wird im Norsk Skogfinsk Museum in Svullrya erzählt.