Astruptunet
🏛️ Museum Sunnfjord See

Astruptunet

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Astruptunet ist das ehemalige Wohnhaus von Nikolai Astrup, dem Maler, den viele Norweger als den zweitbedeutendsten nach Edvard Munch ansehen. Das Anwesen liegt an einem steilen Hang am Südufer des Jølstravatnet, an einem Ort namens Sandalstrand. Heute ist es ein Museum, das man zu Fuß erkunden kann.

Eine Anmerkung zum Namen: Dieses Astrup hat nichts mit dem Museum für zeitgenössische Kunst „Astrup Fearnley“ in Oslo zu tun. Dieses Museum wurde 1993 vom Reeder Hans Rasmus Astrup gegründet, der aus einem völlig anderen Familienzweig stammt. Der Maler und der Sammler haben zwar denselben norwegischen Nachnamen, sind aber nicht blutsverwandt.

Astrup kaufte das alte Gehöft 1912 und zog Anfang 1913 mit seiner Familie ein. Die Gebäude waren baufällig, es gab keine Straße, und kleinere Erdrutsche waren ein regelmäßiges Problem. In den folgenden fünfzehn Jahren baute er eine ordentliche Zufahrtsstraße, errichtete mehrere neue Häuser und ein Atelier und legte den Garten an, der noch heute den Innenhof umgibt. Er starb 1928 im Alter von 47 Jahren.

Die Gemeinde Jølster erwarb das Anwesen 1965, während seine Witwe Engel noch dort lebte. Das Museum wurde 1986 für die Öffentlichkeit eröffnet und 2004 in das Sogn og Fjordane Kunstmuseum eingegliedert.

Die Häuser sind so erhalten geblieben, wie Astrup sie bewohnt hat. Die Landschaft, die er immer wieder gemalt hat, ist noch immer genau dort und in vielen Fällen fast unverändert. Wenn man sein Werk kennt, ist es ein außergewöhnliches Erlebnis, an der Stelle zu stehen, an der er stand.

Gut zu wissen

Tipp bei Menschenmengen

Normalerweise ist es hier ruhig, aber im Sommer kommen gelegentlich kleine Reisebusse vorbei.

Wettertipp

Der Garten und der Spaziergang zwischen den Gebäuden sind das Highlight. Bei starkem Regen ist es weniger interessant.

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