Åsta: Das Zugunglück von 2000
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Åsta: Das Zugunglück von 2000

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30 Minuten
Am 4. Januar 2000 um 13:12 Uhr stießen ein aus Trondheim kommender Zug in Richtung Süden und ein aus Hamar kommender Nahverkehrszug in Richtung Norden in einer leichten Kurve vor Åsta auf der Røros-Linie mit voller Geschwindigkeit frontal zusammen. Durch den Aufprall barsten die Kraftstofftanks beider Dieselzüge, wodurch 5.000 Liter Kraftstoff ausliefen, der sich sofort entzündete. Neunzehn Menschen kamen ums Leben.

Die Ursache war ein systemisches Versagen. Die Røros-Linie war eingleisig und verfügte über keine automatische Zugsteuerung: Es gab keine physische Vorrichtung, die einen Zug daran hindern konnte, ein rotes Signal zu überfahren. Auch eine Bordfunkverbindung gab es nicht. Der Zug in Richtung Norden verließ den Bahnhof Rudstad um 13:07 Uhr, obwohl das Signal nicht auf Grün stand. Als man dies bemerkte, war es bereits zu spät. Die Katastrophe führte zu umfangreichen Investitionen in die Zugsicherheit in ganz Norwegen, darunter die Installation automatischer Zugstopsysteme auf Strecken, die seit über einem Jahrhundert auf Vertrauen und manuelle Signale angewiesen waren.

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