Versteckt in den Wäldern nahe Andebu in Vestfold liegt Vidaråsen, eine inklusive Gemeinschaft, in der etwa 150 Menschen mit und ohne geistige Behinderung Seite an Seite leben und arbeiten. Gegründet im Jahr 1966 als erstes Camphill-Dorf in Norwegen, basiert es auf anthroposophischen Prinzipien: Jeder leistet einen Beitrag entsprechend seinen Fähigkeiten, sei es in der Bäckerei, der Weberei, der Tischlerei, auf dem Bauernhof oder in den Gärten. Es gibt kein traditionelles Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis; Bewohner und Mitarbeiter teilen sich den Haushalt und den Alltag.
Vidaråsen erlangte 2023 landesweite Bekanntheit, als der Dokumentarfilm „Ola: en helt vanlig uvanlig fyr“ auf NRK ausgestrahlt wurde. Der Film begleitete den Bewohner Ola Henningsen in seinem Alltag im Dorf und wurde zu einem Überraschungserfolg, der den zweiten Platz beim HUMAN Award für norwegische Dokumentarfilme gewann. Für viele Zuschauer war es der erste Einblick in eine Lebensweise, die seit fast sechzig Jahren still und leise in der ländlichen Region Vestfold existiert.
Vidaråsen erlangte 2023 landesweite Bekanntheit, als der Dokumentarfilm „Ola: en helt vanlig uvanlig fyr“ auf NRK ausgestrahlt wurde. Der Film begleitete den Bewohner Ola Henningsen in seinem Alltag im Dorf und wurde zu einem Überraschungserfolg, der den zweiten Platz beim HUMAN Award für norwegische Dokumentarfilme gewann. Für viele Zuschauer war es der erste Einblick in eine Lebensweise, die seit fast sechzig Jahren still und leise in der ländlichen Region Vestfold existiert.