Am westlichen Ende des Ustedalsjorden in der Nähe von Geilo überquert eine Holzbrücke den Fluss Usta am historischen Ausgangspunkt der Nordmannsslepa, der ältesten bekannten Handels- und Reiseroute über die Hardangervidda. Die ursprüngliche Brücke wurde in den Jahren 1884 bis 1885 erbaut. Als sie baufällig wurde, wurde 1985 unter Verwendung traditioneller Holzbauweisen eine originalgetreue Nachbildung errichtet, wobei die Bauweise des Originals aus dem 19. Jahrhundert beibehalten wurde.
Die Nordmannsslepa verband mindestens tausend Jahre lang Ost- und Westnorwegen. Bauern aus Hallingdal und Numedal trieben mit Butter, Häuten und Eisen beladene Packpferde über das Plateau, um mit den Fischergemeinden an der Küste des Hardangerfjords Handel zu treiben, und kehrten mit getrocknetem Fisch, Salz und Importwaren zurück. Die Route führt durch einige der exponiertesten Gebiete Südnorwegens und steigt auf über 1.200 Meter an; die Brücke bei Tufte markierte den letzten geschützten Punkt vor dem offenen Gebirge. Steinhaufen und geräumte Rastplätze markieren den Weg über das Plateau, von denen viele schon Jahrhunderte alt sind.
In der Nähe der Brücke liegt die Grabstätte Fekjo, eine Ansammlung von Grabhügeln aus der Wikingerzeit auf einer Terrasse oberhalb des Flusses – ein Beweis dafür, dass dieser Übergang schon lange vor dem Bau der heutigen Brücke von Bedeutung war. Die Kombination aus der Brücke, der alten Route und den Grabhügeln bündelt tausend Jahre Geschichte des Bergreisens auf kleinem Raum. Die Brücke ist über einen kurzen Fußweg von der Straße entlang des Ustedalsjorden aus zu erreichen.
Die Nordmannsslepa verband mindestens tausend Jahre lang Ost- und Westnorwegen. Bauern aus Hallingdal und Numedal trieben mit Butter, Häuten und Eisen beladene Packpferde über das Plateau, um mit den Fischergemeinden an der Küste des Hardangerfjords Handel zu treiben, und kehrten mit getrocknetem Fisch, Salz und Importwaren zurück. Die Route führt durch einige der exponiertesten Gebiete Südnorwegens und steigt auf über 1.200 Meter an; die Brücke bei Tufte markierte den letzten geschützten Punkt vor dem offenen Gebirge. Steinhaufen und geräumte Rastplätze markieren den Weg über das Plateau, von denen viele schon Jahrhunderte alt sind.
In der Nähe der Brücke liegt die Grabstätte Fekjo, eine Ansammlung von Grabhügeln aus der Wikingerzeit auf einer Terrasse oberhalb des Flusses – ein Beweis dafür, dass dieser Übergang schon lange vor dem Bau der heutigen Brücke von Bedeutung war. Die Kombination aus der Brücke, der alten Route und den Grabhügeln bündelt tausend Jahre Geschichte des Bergreisens auf kleinem Raum. Die Brücke ist über einen kurzen Fußweg von der Straße entlang des Ustedalsjorden aus zu erreichen.