St. Pauls Gruve
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St. Pauls Gruve

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Die St. Pauls-Grube ist ein historisches Eisenerzbergwerk, das von 1628 bis 1820 in Betrieb war und fast zwei Jahrhunderte lang die Eisenhütten im Raum Feiring und Eidsvoll versorgte. Das Bergwerk ist über 60 Meter lang und erreicht an seiner höchsten Stelle eine Höhe von bis zu zehn Metern vom Boden bis zur Decke.

Im Jahr 1794 übernahm Carsten Anker das „Eidsvoll Verk“ und gründete 1798 das „Feiring Jernverk“, um die Transportwege für das Erz zu verkürzen. Zu ihrer Blütezeit lebten 168 Männer, Frauen und Kinder in dieser kleinen Industriegemeinde und arbeiteten im Bergbau, im Holzabbau, in der Holzkohelerzeugung und in der Erzröstung. Carsten Anker ist eine zentrale Figur der norwegischen Geschichte: Er war Gastgeber der Verfassungsversammlung von 1814 in Eidsvoll, auf der die norwegische Verfassung ausgearbeitet wurde – teilweise finanziert durch die Gewinne eben dieser Eisenhütte.

Das Bergwerk wurde von „Feiring Jernverks Venner“ als Besucherbergwerk restauriert. Im Sommer werden Führungen angeboten, und während der jährlichen „Jernverkshelga“ (am ersten Augustwochenende) finden Rundgänge durch das Bergwerk statt, bei denen Geschichten über das Leben im Bergbau erzählt werden. Der Hochofen am Fluss steht noch immer. Parkmöglichkeiten gibt es in Skomakerbakken; von dort aus führt ein 20-minütiger Waldspaziergang zum Mineneingang.

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