Das Kirsten-Flagstad-Museum in Hamar ist einer der größten Opernsängerinnen des 20. Jahrhunderts gewidmet. Flagstad (1895–1962) wurde in Hamar geboren und entwickelte sich zur weltweit führenden Wagner-Sopranistin, die für ihre kraftvolle Stimme und ihre beeindruckende Bühnenpräsenz gefeiert wurde.
Ihr internationaler Durchbruch gelang ihr 1935, als sie an der Metropolitan Opera in New York als Sieglinde in „Die Walküre“ debütierte. Sie war damals 39 Jahre alt und hatte bereits über einen Rückzug aus dem Operngeschäft nachgedacht. Stattdessen wurde sie über Nacht zum größten Star der Met. Kritiker bezeichneten ihre Stimme als Naturgewalt. In den folgenden Jahren sang sie an den größten Opernhäusern der Welt und wurde zum Inbegriff von Wagners Heldinnen.
Die Kriegsjahre erschwerten ihr Vermächtnis. Flagstad kehrte 1941 in das von den Nazis besetzte Norwegen zurück, um bei ihrem Ehemann zu sein – eine Entscheidung, die zu Vorwürfen der Kollaboration führte. Nach dem Krieg wurde sie von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen, doch die Kontroverse verfolgte sie weiterhin. Sie baute ihre Karriere wieder auf und wurde 1958 die erste Intendantin der neu gegründeten Norwegischen Nationaloper.
Das Museum zeigt Kostüme, persönliche Gegenstände, Fotografien und Tonaufnahmen, die ihren Weg von einer Musikerfamilie in Hamar bis auf die größten Bühnen der Welt nachzeichnen. An Hörstationen können Besucher ihre legendäre Stimme in bedeutenden Aufführungen hören.
Ihr internationaler Durchbruch gelang ihr 1935, als sie an der Metropolitan Opera in New York als Sieglinde in „Die Walküre“ debütierte. Sie war damals 39 Jahre alt und hatte bereits über einen Rückzug aus dem Operngeschäft nachgedacht. Stattdessen wurde sie über Nacht zum größten Star der Met. Kritiker bezeichneten ihre Stimme als Naturgewalt. In den folgenden Jahren sang sie an den größten Opernhäusern der Welt und wurde zum Inbegriff von Wagners Heldinnen.
Die Kriegsjahre erschwerten ihr Vermächtnis. Flagstad kehrte 1941 in das von den Nazis besetzte Norwegen zurück, um bei ihrem Ehemann zu sein – eine Entscheidung, die zu Vorwürfen der Kollaboration führte. Nach dem Krieg wurde sie von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen, doch die Kontroverse verfolgte sie weiterhin. Sie baute ihre Karriere wieder auf und wurde 1958 die erste Intendantin der neu gegründeten Norwegischen Nationaloper.
Das Museum zeigt Kostüme, persönliche Gegenstände, Fotografien und Tonaufnahmen, die ihren Weg von einer Musikerfamilie in Hamar bis auf die größten Bühnen der Welt nachzeichnen. An Hörstationen können Besucher ihre legendäre Stimme in bedeutenden Aufführungen hören.