Kaupang gilt allgemein als die erste städtische Siedlung Norwegens: ein um 800 n. Chr. am Ufer des Viksfjords in der Nähe des heutigen Larvik gegründeter Handelsposten. In ihrer Blütezeit hatte sie rund 1 000 Einwohner, eine bemerkenswerte Konzentration für die damalige Zeit, und diente als Knotenpunkt für den Handel, der vom Frankenreich bis in die arabische Welt reichte. Bei Ausgrabungen zwischen 1998 und 2003 wurden über 100 000 Artefakte gefunden, darunter Silbermünzen aus Dorestad, arabische Dirham, Glasperlen und Werkzeuge für die Metallverarbeitung und die Schmuckherstellung.
Die Siedlung wurde Mitte des 900. Jahrhunderts aufgegeben, möglicherweise als Tønsberg an Bedeutung gewann. Heute gibt es vor Ort wenig zu sehen: Das Gelände ist Ackerland mit Informationstafeln. Aber für alle, die sich für den Handel und die Urbanisierung in der Wikingerzeit interessieren, ist dies eine der bedeutendsten archäologischen Stätten in Skandinavien.
Die Siedlung wurde Mitte des 900. Jahrhunderts aufgegeben, möglicherweise als Tønsberg an Bedeutung gewann. Heute gibt es vor Ort wenig zu sehen: Das Gelände ist Ackerland mit Informationstafeln. Aber für alle, die sich für den Handel und die Urbanisierung in der Wikingerzeit interessieren, ist dies eine der bedeutendsten archäologischen Stätten in Skandinavien.