Der Name Hvaler leitet sich vom altnordischen Wort „Hvalir“ ab, was „Wale“ bedeutet. Aus der Vogelperspektive sehen die Hauptinseln aus wie eine Walherde, die durch den äußeren Oslofjord schwimmt. Der Archipel umfasst 833 Inseln, Holme und Schären, von denen jedoch nur eine Handvoll ganzjährig bewohnt sind.
Jahrhundertelang war Hvaler ein abgelegenes Fischereigebiet. Die Gemeinde ist Østfolds wichtigster Standort für die Berufsfischerei, wobei Utgårdskilen auf Vesterøy als Haupthafen dient. Der Hummer ist der lokale Stolz; die Saison beginnt am 1. Oktober, und ernsthafte Einheimische markieren dieses Datum schon Monate im Voraus in ihrem Kalender.
Alles änderte sich 1989 mit der Eröffnung des Hvalertunnels: Ein 3.751 Meter langer Unterwassertunnel, der 120 Meter unter dem Meeresboden verläuft und ein Gefälle von zehn Prozent aufweist, ersetzte die alte Fähre. Plötzlich waren die Inseln nur noch eine halbe Autostunde von Fredrikstad entfernt. Die ständige Einwohnerzahl stieg kaum an und liegt nach wie vor bei 4.714, doch im Sommer sieht die Lage ganz anders aus. Rund 30.000 Menschen strömen herbei und belegen 4.362 Ferienhäuser – die höchste Ferienhausdichte aller Gemeinden in Norwegen.
Der Druck ist groß. Hvaler steht im Mittelpunkt der heftigsten Auseinandersetzungen um den Schutz der Küstengebiete in Norwegen. Das Bauen innerhalb von 100 Metern zur Küstenlinie ist streng reguliert, doch illegale Bauten haben Hüttenbesitzer vor Gericht gebracht – mit Geldstrafen von bis zu 300.000 Kronen und sogar Freiheitsstrafen, die landesweit Schlagzeilen machten.
Jahrhundertelang war Hvaler ein abgelegenes Fischereigebiet. Die Gemeinde ist Østfolds wichtigster Standort für die Berufsfischerei, wobei Utgårdskilen auf Vesterøy als Haupthafen dient. Der Hummer ist der lokale Stolz; die Saison beginnt am 1. Oktober, und ernsthafte Einheimische markieren dieses Datum schon Monate im Voraus in ihrem Kalender.
Alles änderte sich 1989 mit der Eröffnung des Hvalertunnels: Ein 3.751 Meter langer Unterwassertunnel, der 120 Meter unter dem Meeresboden verläuft und ein Gefälle von zehn Prozent aufweist, ersetzte die alte Fähre. Plötzlich waren die Inseln nur noch eine halbe Autostunde von Fredrikstad entfernt. Die ständige Einwohnerzahl stieg kaum an und liegt nach wie vor bei 4.714, doch im Sommer sieht die Lage ganz anders aus. Rund 30.000 Menschen strömen herbei und belegen 4.362 Ferienhäuser – die höchste Ferienhausdichte aller Gemeinden in Norwegen.
Der Druck ist groß. Hvaler steht im Mittelpunkt der heftigsten Auseinandersetzungen um den Schutz der Küstengebiete in Norwegen. Das Bauen innerhalb von 100 Metern zur Küstenlinie ist streng reguliert, doch illegale Bauten haben Hüttenbesitzer vor Gericht gebracht – mit Geldstrafen von bis zu 300.000 Kronen und sogar Freiheitsstrafen, die landesweit Schlagzeilen machten.