Auf einer weitläufigen glaciofluvialen Terrasse, etwa 100 Meter oberhalb von Eidfjord, sind über 350 Grabhügel über die Hæreid-Hochebene verstreut, was diese zur größten prähistorischen Grabstätte im ehemaligen Landkreis Hordaland macht. Die Hügelgräber stammen hauptsächlich aus der Völkerwanderungszeit bis zur Wikingerzeit, also etwa von 400 bis 1000 n. Chr., wobei einige möglicherweise älter sind. Sie reichen von kleinen, niedrigen Steinhaufen, die im Gras kaum zu erkennen sind, bis hin zu mächtigen Steinhügeln mit einem Durchmesser von mehreren Metern.
Die Konzentration der Gräber an dieser Stelle spiegelt die strategische Bedeutung von Eidfjord als Knotenpunkt zwischen dem Fjordsystem und den Bergwegen über die Hardangervidda wider. Die Hæreid-Terrasse, die am Ende der letzten Eiszeit durch Ablagerungen von Gletscherschmelzwasser entstanden ist, bot flaches, gut entwässertes Ackerland in einer Landschaft, die ansonsten von steilen Talflanken geprägt war. Die hier bestatteten Menschen kontrollierten sowohl fruchtbares Land als auch eine wichtige Handelsroute – denselben Korridor, der später als „Nordmannsslepa“ bezeichnet wurde.
Nur wenige der Hügelgräber wurden ausgegraben. Diejenigen, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert geöffnet wurden, lieferten Waffen, Schmuck und Alltagsgegenstände, die auf eine bäuerliche Gemeinschaft mit Verbindungen zu weiterreichenden skandinavischen Handelsnetzwerken hindeuten. Nach modernen archäologischen Maßstäben ist die Stätte weitgehend unausgegraben, was bedeutet, dass ihre gesamte Geschichte noch unter der Erde verborgen liegt. Ein markierter Weg führt mit Informationstafeln durch das Grabfeld. Die Terrasse ist vom Zentrum von Eidfjord aus nach einer kurzen Autofahrt erreichbar, und das flache Gelände ermöglicht einen bequemen Spaziergang. Das Naturzentrum Hardangervidda in Eidfjord bietet zusätzliche Einblicke in die Kultur- und Naturgeschichte der Region.
Die Konzentration der Gräber an dieser Stelle spiegelt die strategische Bedeutung von Eidfjord als Knotenpunkt zwischen dem Fjordsystem und den Bergwegen über die Hardangervidda wider. Die Hæreid-Terrasse, die am Ende der letzten Eiszeit durch Ablagerungen von Gletscherschmelzwasser entstanden ist, bot flaches, gut entwässertes Ackerland in einer Landschaft, die ansonsten von steilen Talflanken geprägt war. Die hier bestatteten Menschen kontrollierten sowohl fruchtbares Land als auch eine wichtige Handelsroute – denselben Korridor, der später als „Nordmannsslepa“ bezeichnet wurde.
Nur wenige der Hügelgräber wurden ausgegraben. Diejenigen, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert geöffnet wurden, lieferten Waffen, Schmuck und Alltagsgegenstände, die auf eine bäuerliche Gemeinschaft mit Verbindungen zu weiterreichenden skandinavischen Handelsnetzwerken hindeuten. Nach modernen archäologischen Maßstäben ist die Stätte weitgehend unausgegraben, was bedeutet, dass ihre gesamte Geschichte noch unter der Erde verborgen liegt. Ein markierter Weg führt mit Informationstafeln durch das Grabfeld. Die Terrasse ist vom Zentrum von Eidfjord aus nach einer kurzen Autofahrt erreichbar, und das flache Gelände ermöglicht einen bequemen Spaziergang. Das Naturzentrum Hardangervidda in Eidfjord bietet zusätzliche Einblicke in die Kultur- und Naturgeschichte der Region.