Hardangerbrücke

Hardangerbrücke
📍 Wahrzeichen Fjord Hardanger

Hardangerbrücke

30 Minuten
Die Hardangerbrücke ist die längste Hängebrücke Norwegens - insgesamt 1.380 Meter lang, mit einer Hauptspannweite von 1.310 Metern. Das sind 30 Meter mehr als die Golden Gate.

Ein lokaler Erfinder namens Aamund K. Bu schlug diese Brücke erstmals 1938 in einem Artikel in Bergens Tidende vor . Er stellte sich eine Hängebrücke vor, die über das Dorf Bu - den Bauernhof seiner eigenen Familie - führen sollte. Ein Ingenieur bestätigte die Machbarkeit, aber dann geriet die Idee dreißig Jahre lang in Vergessenheit.

Die Türme ragen 200 Meter über das Wasser hinaus. Sie mussten an Land gebaut werden, weil der Fjord hier bis zu 500 Meter tief ist - zu tief, um Pylonen im Wasser zu verankern.

Das Parlament lehnte die Brücke 1996 ab. Umweltgruppen warnten davor, dass sie der Natur schaden und zu einem Straßenausbau über die Hardangervidda führen würde, der den Wildrentieren schaden würde. Zehn Jahre später, im Jahr 2006, wurde die Brücke schließlich genehmigt.

Dann kam das Verkehrsproblem. Die Politiker rechneten mit 1.950 Fahrzeugen pro Tag. Die tatsächliche Zahl lag etwa 20 % darunter. In den Wintermonaten werden nur 700-900 Fahrzeuge gezählt, weil die Hardangervidda geschlossen ist. Die Mautdauer musste von 15 auf fast 19 Jahre verlängert werden.

Es handelt sich um die längste Hängebrücke der Welt zwischen Tunneln. Man fährt vom Tunnel direkt auf die Brücke und dann wieder in den Tunnel. In den Tunneln gibt es auf beiden Seiten Kreisverkehre - unterirdische Kreisverkehre in voller Größe. Sie überraschen oft die Leute in den sozialen Medien.

Es gibt eine Mautgebühr. Fußgänger und Radfahrer haben freie Fahrt. Aussichtspunkt und Parkplatz bei Bu auf der Südseite.

Eine Folge der 55-Meter-Durchfahrtshöhe: Große Kreuzfahrtschiffe können den Eidfjord nicht mehr erreichen.

Norwegen entdecken

Entdecke mehr von Norwegen

Zurück zur Karte