Gulsvik und Hallingporten

🏘️ Ortschaft See Hallingdal

Gulsvik und Hallingporten

60 Minuten
Wenn Sie sich die Beine vertreten wollen, ist Hallingporten in Gulsvik am See ein natürlicher Halt - etwa zwei Stunden von Oslo entfernt. Hier gibt es ein Café, eine Tankstelle und an warmen Tagen kann man im Krøderen-See baden. Der Ort ist seit Jahrzehnten ein Rastplatz für Reisende.

Der Tunnel, der vor Ihnen liegt, hat eine merkwürdige Form - wenn Sie nach oben blicken, sehen Sie, dass über der Straße ein zweiter Tunnel zu sein scheint. Und genau das ist er auch. Der obere Teil ist der ursprüngliche Eisenbahntunnel der Bergen-Linie, der gebaut wurde, als die Bahn 1908 Gulsvik erreichte. Im Jahr 1972 wurde die Bahnlinie durch einen längeren Tunnel weiter in den Berg hinein verlegt, und dieser alte Eisenbahntunnel wurde für den Straßenverkehr umgebaut.

Gulsvik war ein Jahr lang der vorläufige Endpunkt der Bergenlinie. Von hier aus stiegen die Fahrgäste in Boote auf dem Krøderen-See um und fuhren dann mit einem anderen Zug vom Bahnhof Krøderen weiter nach Oslo. Als der letzte Abschnitt 1909 fertiggestellt war, wurde die gesamte Strecke eröffnet.

Der Name Hallingporten - das Tor zum Hallingdal - ist passend. Dieser schmale Durchgang hat seit jeher den Zugang zum Tal kontrolliert. Im April 1940 hielten norwegische Soldaten hier Stellungen gegen die vorrückenden deutschen Truppen. Das steile Gelände und die alten Eisenbahntunnel boten gute Deckung. Am 24. April drangen die deutschen Infanteristen mit Panzern nach schweren Kämpfen durch. Die Brücken wurden in dieser Nacht gesprengt und die norwegischen Truppen zogen sich das Tal hinauf zurück.

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