„The Barcode“ ist eine Reihe von Hochhäusern, die sich entlang der Uferpromenade in Bjørvika zwischen dem Opernhaus und den alten Gleisen des Bahnhofs Oslo S erstreckt. Jedes Gebäude wurde von einer anderen Kombination europäischer Architekturbüros entworfen, darunter MVRDV, a-lab und Dark Arkitekter. Die Gebäude unterscheiden sich bewusst in Höhe, Breite und Fassadenstil, sind jedoch so dicht beieinander angeordnet, dass die schmalen Lücken zwischen ihnen ein Muster bilden, das aus der Ferne einem Barcode ähnelt. Das Projekt wurde 2016 fertiggestellt.
Es war zudem eines der am heftigsten umstrittenen Bauprojekte in der Geschichte Oslos. Als die Pläne veröffentlicht wurden, sammelte eine Petition gegen das Projekt über 30.000 Unterschriften. Eine Umfrage der Zeitung „Aftenposten“ aus dem Jahr 2007 ergab, dass 71 Prozent der Osler Bevölkerung dagegen waren. Kritiker befürchteten, dass die Türme den Blick von der Altstadt auf den Fjord versperren würden, dass das Gebiet zu einem seelenlosen Bürobezirk werden würde und dass die gesamte Uferpromenade von Bjørvika in eine Enklave für die Reichen verwandelt würde. Die Gebäude wurden als völlig unvereinbar mit dem traditionell flachen Charakter Oslos angesehen.
Seit der Fertigstellung der Gebäude hat sich die Debatte gelegt. Die Lücken zwischen den Türmen lassen tatsächlich etwas Licht und Ausblicke durch, und die Erdgeschosse haben sich nach und nach mit Restaurants, Cafés und Geschäften gefüllt. Dennoch bleibt es abends ein etwas steriles Viertel, das tagsüber von Büroangestellten dominiert wird und nach Feierabend relativ ruhig ist. Ob der „Barcode“ das Stadtbild verbessert oder verschlechtert hat, ist nach wie vor Ansichtssache, und viele Norweger gehören nach wie vor fest zum letzteren Lager.
Es war zudem eines der am heftigsten umstrittenen Bauprojekte in der Geschichte Oslos. Als die Pläne veröffentlicht wurden, sammelte eine Petition gegen das Projekt über 30.000 Unterschriften. Eine Umfrage der Zeitung „Aftenposten“ aus dem Jahr 2007 ergab, dass 71 Prozent der Osler Bevölkerung dagegen waren. Kritiker befürchteten, dass die Türme den Blick von der Altstadt auf den Fjord versperren würden, dass das Gebiet zu einem seelenlosen Bürobezirk werden würde und dass die gesamte Uferpromenade von Bjørvika in eine Enklave für die Reichen verwandelt würde. Die Gebäude wurden als völlig unvereinbar mit dem traditionell flachen Charakter Oslos angesehen.
Seit der Fertigstellung der Gebäude hat sich die Debatte gelegt. Die Lücken zwischen den Türmen lassen tatsächlich etwas Licht und Ausblicke durch, und die Erdgeschosse haben sich nach und nach mit Restaurants, Cafés und Geschäften gefüllt. Dennoch bleibt es abends ein etwas steriles Viertel, das tagsüber von Büroangestellten dominiert wird und nach Feierabend relativ ruhig ist. Ob der „Barcode“ das Stadtbild verbessert oder verschlechtert hat, ist nach wie vor Ansichtssache, und viele Norweger gehören nach wie vor fest zum letzteren Lager.