Der Tinnsjøen ist ein langer, tiefer See, der ein entscheidendes Glied in der Transportkette von Rjukan zur Küste darstellte. Der Dünger wurde mit der Bahn nach Mæl transportiert, dann mit der Eisenbahnfähre über den See und anschließend wieder mit der Bahn nach Notodden und zum Hafen.
Auf diesem See wurde am 20. Februar 1944 auch die Fähre „SF Hydro“ versenkt – als letzter Akt der norwegischen Sabotageaktion gegen die Schwerwasserproduktion. Nachdem Kommandos 1943 die Schwerwasserproduktion in Vemork zerstört hatten, reparierten die Deutschen die Anlage und versuchten, die verbleibenden Schwerwasservorräte aus Norwegen zu verschiffen. Der norwegische Widerstand erfuhr von dem Transport und sabotierte die Fähre. Die „SF Hydro“ sank an der tiefsten Stelle des Sees in etwa 460 Metern Tiefe und riss das Schwerwasser mit sich hinab. Achtzehn Menschen kamen ums Leben, darunter vierzehn norwegische Zivilisten. Es war eine schmerzhafte Entscheidung, doch die Saboteure waren zu dem Schluss gekommen, dass das Schwerwasser auf keinen Fall nach Deutschland gelangen durfte.
Das Wrack liegt noch immer auf dem Grund. Im Jahr 2005 barg eine Expedition ein Fass, und Analysen bestätigten, dass es sich tatsächlich um Schwerwasser handelte und nicht um eine Attrappe. An der Stelle befindet sich ein Denkmal.
Der See selbst ist beeindruckend. Er ist 32 Kilometer lang und bis zu 460 Meter tief, was ihn zu einem der tiefsten Seen Norwegens macht. Die Fahrt entlang seines Westufers zwischen Mæl und dem südlichen Ende bietet Ausblicke über das Wasser auf die dahinter liegenden Berge.
Auf diesem See wurde am 20. Februar 1944 auch die Fähre „SF Hydro“ versenkt – als letzter Akt der norwegischen Sabotageaktion gegen die Schwerwasserproduktion. Nachdem Kommandos 1943 die Schwerwasserproduktion in Vemork zerstört hatten, reparierten die Deutschen die Anlage und versuchten, die verbleibenden Schwerwasservorräte aus Norwegen zu verschiffen. Der norwegische Widerstand erfuhr von dem Transport und sabotierte die Fähre. Die „SF Hydro“ sank an der tiefsten Stelle des Sees in etwa 460 Metern Tiefe und riss das Schwerwasser mit sich hinab. Achtzehn Menschen kamen ums Leben, darunter vierzehn norwegische Zivilisten. Es war eine schmerzhafte Entscheidung, doch die Saboteure waren zu dem Schluss gekommen, dass das Schwerwasser auf keinen Fall nach Deutschland gelangen durfte.
Das Wrack liegt noch immer auf dem Grund. Im Jahr 2005 barg eine Expedition ein Fass, und Analysen bestätigten, dass es sich tatsächlich um Schwerwasser handelte und nicht um eine Attrappe. An der Stelle befindet sich ein Denkmal.
Der See selbst ist beeindruckend. Er ist 32 Kilometer lang und bis zu 460 Meter tief, was ihn zu einem der tiefsten Seen Norwegens macht. Die Fahrt entlang seines Westufers zwischen Mæl und dem südlichen Ende bietet Ausblicke über das Wasser auf die dahinter liegenden Berge.