Die „Maud“ wurde 1917 in Vollen bei Asker speziell für Roald Amundsens Expedition durch die Nordostpassage gebaut, die Seeroute östlich entlang der Nordküste Sibiriens. Sie war so konzipiert, dass sie im arktischen Eis einfrieren und über das Polarmeer treiben sollte, genau wie es Fridtjof Nansen mit der „Fram“ getan hatte.
Die Expedition verließ Norwegen 1918 und verbrachte Jahre im arktischen Eis entlang der russischen Küste, erreichte jedoch nie die von Amundsen erhoffte Polardrift. Das Schiff erreichte schließlich 1924 Nome in Alaska und vollendete damit die Nordostpassage. Zu diesem Zeitpunkt war Amundsen hoch verschuldet. Seine Gläubiger verkauften die „Maud“ an die Hudson’s Bay Company, die sie in „Baymaud“ umbenannte und als Versorgungsschiff nach Osten in die kanadische Arktis segelte. Im Jahr 1930 sank sie in Cambridge Bay auf Victoria Island, Kanada.
Dort lag sie 86 Jahre lang. Im Jahr 2011 startete das in Asker ansässige Unternehmen Tandberg Eiendom das Projekt „Maud Returns Home“. Das Wrack wurde 2016 geborgen, zur Überwinterung nach Grönland geschleppt und kam schließlich im August 2018 in Norwegen an. Es passierte kurz Amundsens Wohnsitz Uranienborg, bevor es in Tofte unter einem provisorischen Schutzdach abgestellt wurde.
Das Schiff trocknet aus und stabilisiert sich. An diesem Standort ist ein dauerhaftes Museum, das „Maud-huset“, geplant. Derzeit ist das Wrack von außen sichtbar, im Inneren jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Expedition verließ Norwegen 1918 und verbrachte Jahre im arktischen Eis entlang der russischen Küste, erreichte jedoch nie die von Amundsen erhoffte Polardrift. Das Schiff erreichte schließlich 1924 Nome in Alaska und vollendete damit die Nordostpassage. Zu diesem Zeitpunkt war Amundsen hoch verschuldet. Seine Gläubiger verkauften die „Maud“ an die Hudson’s Bay Company, die sie in „Baymaud“ umbenannte und als Versorgungsschiff nach Osten in die kanadische Arktis segelte. Im Jahr 1930 sank sie in Cambridge Bay auf Victoria Island, Kanada.
Dort lag sie 86 Jahre lang. Im Jahr 2011 startete das in Asker ansässige Unternehmen Tandberg Eiendom das Projekt „Maud Returns Home“. Das Wrack wurde 2016 geborgen, zur Überwinterung nach Grönland geschleppt und kam schließlich im August 2018 in Norwegen an. Es passierte kurz Amundsens Wohnsitz Uranienborg, bevor es in Tofte unter einem provisorischen Schutzdach abgestellt wurde.
Das Schiff trocknet aus und stabilisiert sich. An diesem Standort ist ein dauerhaftes Museum, das „Maud-huset“, geplant. Derzeit ist das Wrack von außen sichtbar, im Inneren jedoch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.