Entlang der Vigdelsveien in der Nähe von Sola markiert eine Ansammlung von Grabhügeln aus der Bronzezeit eine der ergiebigsten archäologischen Fundstätten auf Jæren. Der bedeutendste Fund stammte aus einem in den 1880er Jahren ausgegrabenen Hügel, der das Grab einer Frau enthielt, das auf etwa 1400 v. Chr. datiert wurde. Bekannt als „Regekvinna“ oder „Rægedronninga“, die Königin von Rege, wurde sie mit einer außergewöhnlichen Sammlung von Bronzegegenständen beigesetzt: einem Halskragen, einer großen Fibula, Armringen, einer verzierten Gürtelplatte und einem Dolch, allesamt von mitteleuropäischem oder dänischem Typ.
Das Grabgut ist bemerkenswert, da sein Stil und seine Zusammensetzung eher den dänischen Bronzeweltgewohnheiten als den lokalen norwegischen Traditionen entsprechen. Das Bronzekollet und die Gürtelscheibe sind Typen, die aus den Gräbern wohlhabender Frauen in Dänemark und Norddeutschland gut bekannt sind, hier im hohen Norden jedoch äußerst selten vorkommen. Dies lässt vermuten, dass die Frau entweder aus Dänemark stammte oder dass die Elite von Jæren enge kulturelle und handelsbezogene Verbindungen zu den Zentren der skandinavischen Bronzezeit unterhielt. Die flache, fruchtbare Landschaft von Jæren dürfte zu den ertragreichsten landwirtschaftlichen Gebieten Norwegens gehört haben und den für solche Verbindungen notwendigen Wohlstandsüberschuss erwirtschaftet haben.
Die Funde befinden sich heute in der Sammlung des Archäologischen Museums der Universität Stavanger. Die Grabhügel selbst sind als grasbewachsene Erhebungen entlang der Straße zu sehen und stehen als Kulturerbe unter Schutz. Eine Informationstafel erläutert die Funde und ihre Bedeutung. In der Umgebung von Rege befinden sich weitere prähistorische Stätten, darunter andere Hügelgräber und Feldrodungshügel, die von einer kontinuierlichen Besiedlung seit Jahrtausenden zeugen.
Das Grabgut ist bemerkenswert, da sein Stil und seine Zusammensetzung eher den dänischen Bronzeweltgewohnheiten als den lokalen norwegischen Traditionen entsprechen. Das Bronzekollet und die Gürtelscheibe sind Typen, die aus den Gräbern wohlhabender Frauen in Dänemark und Norddeutschland gut bekannt sind, hier im hohen Norden jedoch äußerst selten vorkommen. Dies lässt vermuten, dass die Frau entweder aus Dänemark stammte oder dass die Elite von Jæren enge kulturelle und handelsbezogene Verbindungen zu den Zentren der skandinavischen Bronzezeit unterhielt. Die flache, fruchtbare Landschaft von Jæren dürfte zu den ertragreichsten landwirtschaftlichen Gebieten Norwegens gehört haben und den für solche Verbindungen notwendigen Wohlstandsüberschuss erwirtschaftet haben.
Die Funde befinden sich heute in der Sammlung des Archäologischen Museums der Universität Stavanger. Die Grabhügel selbst sind als grasbewachsene Erhebungen entlang der Straße zu sehen und stehen als Kulturerbe unter Schutz. Eine Informationstafel erläutert die Funde und ihre Bedeutung. In der Umgebung von Rege befinden sich weitere prähistorische Stätten, darunter andere Hügelgräber und Feldrodungshügel, die von einer kontinuierlichen Besiedlung seit Jahrtausenden zeugen.