Die Stabkirche von Nore stammt laut dendrochronologischer Datierung des Holzes aus der Zeit um 1167. Sie ist architektonisch einzigartig: von Anfang an als kreuzförmige Kirche mit Emporen, Chor und Querschiffen mit Apsiden erbaut. Für diesen Grundriss gibt es weder in Norwegen noch in Europa ein bekanntes Vorbild. Hier hat jemand experimentiert.
Wenn man das Innere betritt, ist es, als würde man in eine Farbkiste treten. Keine einzige Fläche ist ungeschmückt geblieben. Zwei Malerschichten bedecken die Wände: eine aus der Zeit um 1650 und eine weitere aus den 1730er Jahren. Die spätere Dekoration des Querschiffs zeigt biblische Text-Rebusse, umgeben von Blättern und Blumen. Über dem Altar hängt ein Baldachin, und das Altarbild „Das Letzte Abendmahl“ wurde wahrscheinlich 1704 gemalt.
Unter der Farbe sind mittelalterliche Spuren erhalten geblieben. Ein Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert, das irgendwann verunstaltet wurde, hängt noch immer im Inneren. Das Taufbecken stammt aus dem Mittelalter. Zwei Runeninschriften sind erhalten geblieben; eine davon ist ein Gebet mit dem Wortlaut „Gewähre mir alles Gute“. Das Westportal ist aufwendig mit Ranken, Drachen und Löwen verziert, in einem Stil, der den Portalen in Telemark ähnelt.
Die Kirche befindet sich seit 1890 im Besitz des norwegischen National Trust. Sie ist von Mitte Juni bis Anfang August täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 130 Kronen für Erwachsene; Kinder haben freien Eintritt.
Wenn man das Innere betritt, ist es, als würde man in eine Farbkiste treten. Keine einzige Fläche ist ungeschmückt geblieben. Zwei Malerschichten bedecken die Wände: eine aus der Zeit um 1650 und eine weitere aus den 1730er Jahren. Die spätere Dekoration des Querschiffs zeigt biblische Text-Rebusse, umgeben von Blättern und Blumen. Über dem Altar hängt ein Baldachin, und das Altarbild „Das Letzte Abendmahl“ wurde wahrscheinlich 1704 gemalt.
Unter der Farbe sind mittelalterliche Spuren erhalten geblieben. Ein Kruzifix aus dem 13. Jahrhundert, das irgendwann verunstaltet wurde, hängt noch immer im Inneren. Das Taufbecken stammt aus dem Mittelalter. Zwei Runeninschriften sind erhalten geblieben; eine davon ist ein Gebet mit dem Wortlaut „Gewähre mir alles Gute“. Das Westportal ist aufwendig mit Ranken, Drachen und Löwen verziert, in einem Stil, der den Portalen in Telemark ähnelt.
Die Kirche befindet sich seit 1890 im Besitz des norwegischen National Trust. Sie ist von Mitte Juni bis Anfang August täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 130 Kronen für Erwachsene; Kinder haben freien Eintritt.