Nelaug ist einer der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Südnorwegens – ein Ort, an dem einst tief im Wald von Agder drei Strecken zusammenliefen. Der Bahnhof wurde 1910 eröffnet und liegt am Nelaug-See in der Gemeinde Åmli.
Als die Sørlandsbanen 1935 von Oslo aus Nelaug erreichte, schloss sie an die bereits bestehende Nebenstrecke nach Arendal an der Küste an. Diese Nebenstrecke, die Arendalsbanen, ist noch heute in Betrieb, und Fahrgäste, die nach Arendal wollen, steigen hier um. Die Arendalsbanen selbst speiste einst eine weitere Nebenstrecke: die Grimstadbanen, die über 22 Kilometer vom Bahnhof Rise nach Grimstad führte. Ursprünglich war sie ab 1907 eine private Schmalspurbahn, wurde 1912 verstaatlicht und 1936 auf Normalspur umgebaut; doch umständliche Umstiege sorgten für geringe Fahrgastzahlen, sodass die Strecke 1961 stillgelegt wurde.
Eine dritte Strecke verlief einst von Nelaug nach Norden bis nach Treungen. Die Treungenbahn, die 1910 ursprünglich als Schmalspurbahn gebaut wurde, versorgte Eisenerzbergwerke und Holzbetriebe in den Tälern im Landesinneren. Sie wurde 1946 auf Normalspur umgebaut, aber 1967 stillgelegt, nachdem die Bergwerke geschlossen worden waren und der Holztransport auf Lkw umgestellt wurde.
Zu ihrer Blütezeit war Nelaug der Knotenpunkt, von dem aus drei separate Nebenstrecken in die umliegende Landschaft führten. Trotz dieser Bedeutung liegt der Bahnhof in einer ruhigen Waldlichtung, umgeben von Seen und Hügeln, was das Umsteigen hier zu einem überraschend friedlichen Erlebnis macht.
Als die Sørlandsbanen 1935 von Oslo aus Nelaug erreichte, schloss sie an die bereits bestehende Nebenstrecke nach Arendal an der Küste an. Diese Nebenstrecke, die Arendalsbanen, ist noch heute in Betrieb, und Fahrgäste, die nach Arendal wollen, steigen hier um. Die Arendalsbanen selbst speiste einst eine weitere Nebenstrecke: die Grimstadbanen, die über 22 Kilometer vom Bahnhof Rise nach Grimstad führte. Ursprünglich war sie ab 1907 eine private Schmalspurbahn, wurde 1912 verstaatlicht und 1936 auf Normalspur umgebaut; doch umständliche Umstiege sorgten für geringe Fahrgastzahlen, sodass die Strecke 1961 stillgelegt wurde.
Eine dritte Strecke verlief einst von Nelaug nach Norden bis nach Treungen. Die Treungenbahn, die 1910 ursprünglich als Schmalspurbahn gebaut wurde, versorgte Eisenerzbergwerke und Holzbetriebe in den Tälern im Landesinneren. Sie wurde 1946 auf Normalspur umgebaut, aber 1967 stillgelegt, nachdem die Bergwerke geschlossen worden waren und der Holztransport auf Lkw umgestellt wurde.
Zu ihrer Blütezeit war Nelaug der Knotenpunkt, von dem aus drei separate Nebenstrecken in die umliegende Landschaft führten. Trotz dieser Bedeutung liegt der Bahnhof in einer ruhigen Waldlichtung, umgeben von Seen und Hügeln, was das Umsteigen hier zu einem überraschend friedlichen Erlebnis macht.