Moholt Jernverk in Siljan ist eine gut erhaltene Industriedenkmalstätte aus der Zeit, als Telemark eine der wichtigsten Eisenproduktionsregionen Norwegens war. Der ursprüngliche Hochofen (masovn) und der Holzkohleofen (kullkjeller) sind noch erhalten und vermitteln einen direkten Einblick darin, wie aus lokalem Moorerz unter Verwendung von Holzkohle aus den umliegenden Wäldern Eisen geschmolzen wurde.
Die Eisenproduktion in der Region Siljan reicht Jahrhunderte zurück und wurde durch reichlich vorhandenes Holz für die Holzkohle sowie durch Bäche zum Antrieb von Blasebälgen und Hämmern ermöglicht. Moholt war eine von mehreren Eisenhütten, die die Rohstoffe der Region in ein Handelsgut verwandelten, das sowohl die lokale Wirtschaft als auch die nationale Industrie prägte.
Der lokale Geschichtsverein „Siljan Historielag“ pflegt die Stätte und bietet Führungen an, bei denen der Schmelzprozess und die Sozialgeschichte der Arbeiter, die den Hochofen bedienten, erläutert werden.
Die Eisenproduktion in der Region Siljan reicht Jahrhunderte zurück und wurde durch reichlich vorhandenes Holz für die Holzkohle sowie durch Bäche zum Antrieb von Blasebälgen und Hämmern ermöglicht. Moholt war eine von mehreren Eisenhütten, die die Rohstoffe der Region in ein Handelsgut verwandelten, das sowohl die lokale Wirtschaft als auch die nationale Industrie prägte.
Der lokale Geschichtsverein „Siljan Historielag“ pflegt die Stätte und bietet Führungen an, bei denen der Schmelzprozess und die Sozialgeschichte der Arbeiter, die den Hochofen bedienten, erläutert werden.
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