Heute besteht Melhus aus Getreidefeldern und Pendlerwohnungen 15 Kilometer südlich von Trondheim, aber vor tausend Jahren war dies der Schauplatz für einen der heimtückischsten Morde der Saga. Im Jahr 995 war Jarl Haakon Sigurdsson, der letzte heidnische Herrscher Norwegens, auf der Flucht. Die Trønder hatten sich gerade gegen ihn gewandt, als Olav Tryggvason eintraf, um den Thron zu besteigen. Haakon versteckte sich zusammen mit seinem Sklaven Tormod Kark in einem Schweinestall auf dem Hof Rimul. Durch die Mauern hörten die beiden Männer, wie Olav eine Belohnung für denjenigen versprach, der ihm Haakons Kopf brachte.
Laut Snorri Sturlusons Heimskringla hatte Kark in dieser Nacht vier Träume: die Flucht mit dem Boot, den Tod von Haakons Sohn, ihren eigenen Tod und schließlich die Belohnung durch Olav. Als Haakon einschlief, schnitt Kark seinem Herrn die Kehle durch und brachte den Kopf zu Olav. Die Belohnung, die er erhielt, war nicht das, was er erwartet hatte: Olav ließ ihn enthaupten, weil er seinen Herrn verraten hatte. Beide Köpfe wurden auf Pfählen aufgespießt. Melhus war auch die Heimat von Einar Tambarskjelve, dem berühmten Bogenschützen aus dem 11. Jahrhundert, der Haakons Tochter heiratete und bis heute im Gemeindewappen zu sehen ist.
Laut Snorri Sturlusons Heimskringla hatte Kark in dieser Nacht vier Träume: die Flucht mit dem Boot, den Tod von Haakons Sohn, ihren eigenen Tod und schließlich die Belohnung durch Olav. Als Haakon einschlief, schnitt Kark seinem Herrn die Kehle durch und brachte den Kopf zu Olav. Die Belohnung, die er erhielt, war nicht das, was er erwartet hatte: Olav ließ ihn enthaupten, weil er seinen Herrn verraten hatte. Beide Köpfe wurden auf Pfählen aufgespießt. Melhus war auch die Heimat von Einar Tambarskjelve, dem berühmten Bogenschützen aus dem 11. Jahrhundert, der Haakons Tochter heiratete und bis heute im Gemeindewappen zu sehen ist.