Die Lyngen-Alpen sind ein etwa 90 km langes und 15 bis 20 km breites Gebirge auf der Halbinsel Lyngen, rund 70 km östlich von Tromsø. Der höchste Gipfel, der Jiehkkevárri, erreicht eine Höhe von 1.833 Metern und ist damit der höchste Berg im Bezirk Troms. Das Gebirge verfügt über 140 Gletscher, die eine Fläche von etwa 141 Quadratkilometern bedecken.
Das sind anspruchsvolle Berge: alpiner Charakter, steile Hänge, Gletscher mit Gletscherspalten. Die Region ist international bekannt für Skitouren im Frühjahr, wenn Tausende von Skitourengehern anreisen, um die Kombination aus steilem Gelände, tiefem Schnee und langen Tageslichtstunden zu genießen. Doch dies ist ein Gebiet für Experten, und die Berge kennen keine Gnade.
Lawinen sind ein großes und immer wiederkehrendes Problem. Im Jahr 2022 kamen allein im Bezirk Troms zwölf Menschen durch Lawinen ums Leben oder wurden schwer verletzt, darunter eine fünfköpfige Gruppe, die am Erikaksla in den Lyngen-Alpen von einer Lawine erfasst wurde, sowie drei französische Touristen, die bei einer weiteren Lawine in der Gemeinde Lyngen ums Leben kamen. Im Jahr 2023 kam ein italienischer Skifahrer bei einer weiteren Lawine in Lyngen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. In den letzten 20 Jahren entfiel fast die Hälfte aller Lawinentoten in Norwegen auf Troms und Finnmark: 45 von 112, wobei Ausländer stark überrepräsentiert waren. Die Schneeverhältnisse in dieser Region sind komplex und unterscheiden sich oft von dem, was Besucher aus den Alpen oder anderen skandinavischen Gebieten kennen, weshalb Ortskenntnisse unerlässlich sind.
Für Nicht-Bergsteiger ist die beste Art, die Lyngen-Alpen zu erleben, eine Fahrt entlang des Lyngenfjords auf der E6. Die Ausblicke auf die direkt aus dem Fjord emporragende Bergkette sind atemberaubend, besonders im Winterlicht oder bei Sonnenuntergang. Mehrere Aussichtspunkte entlang der Straße bieten gute Fotomotive, ohne dass man das Auto verlassen muss.
Das Gebiet wurde 2004 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Von Tromsø aus ist es ein Tagesausflug, doch ernsthaftes Bergsteigen oder Skitourengehen erfordert Ortskenntnisse, geeignete Lawinensicherheitsausrüstung und idealerweise einen zertifizierten Bergführer. Informieren Sie sich immer über die Lawinenvorhersage auf varsom.no, bevor Sie in die Berge aufbrechen.
Das sind anspruchsvolle Berge: alpiner Charakter, steile Hänge, Gletscher mit Gletscherspalten. Die Region ist international bekannt für Skitouren im Frühjahr, wenn Tausende von Skitourengehern anreisen, um die Kombination aus steilem Gelände, tiefem Schnee und langen Tageslichtstunden zu genießen. Doch dies ist ein Gebiet für Experten, und die Berge kennen keine Gnade.
Lawinen sind ein großes und immer wiederkehrendes Problem. Im Jahr 2022 kamen allein im Bezirk Troms zwölf Menschen durch Lawinen ums Leben oder wurden schwer verletzt, darunter eine fünfköpfige Gruppe, die am Erikaksla in den Lyngen-Alpen von einer Lawine erfasst wurde, sowie drei französische Touristen, die bei einer weiteren Lawine in der Gemeinde Lyngen ums Leben kamen. Im Jahr 2023 kam ein italienischer Skifahrer bei einer weiteren Lawine in Lyngen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. In den letzten 20 Jahren entfiel fast die Hälfte aller Lawinentoten in Norwegen auf Troms und Finnmark: 45 von 112, wobei Ausländer stark überrepräsentiert waren. Die Schneeverhältnisse in dieser Region sind komplex und unterscheiden sich oft von dem, was Besucher aus den Alpen oder anderen skandinavischen Gebieten kennen, weshalb Ortskenntnisse unerlässlich sind.
Für Nicht-Bergsteiger ist die beste Art, die Lyngen-Alpen zu erleben, eine Fahrt entlang des Lyngenfjords auf der E6. Die Ausblicke auf die direkt aus dem Fjord emporragende Bergkette sind atemberaubend, besonders im Winterlicht oder bei Sonnenuntergang. Mehrere Aussichtspunkte entlang der Straße bieten gute Fotomotive, ohne dass man das Auto verlassen muss.
Das Gebiet wurde 2004 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Von Tromsø aus ist es ein Tagesausflug, doch ernsthaftes Bergsteigen oder Skitourengehen erfordert Ortskenntnisse, geeignete Lawinensicherheitsausrüstung und idealerweise einen zertifizierten Bergführer. Informieren Sie sich immer über die Lawinenvorhersage auf varsom.no, bevor Sie in die Berge aufbrechen.