Edvard Munch bezeichnete Kragerø als „die Perle der Küstenstädte“, und er musste es wissen: Er lebte hier von 1909 bis 1915, nachdem ihn ein Nervenzusammenbruch dazu veranlasst hatte, fernab der Kunstmetropolen Europas Ruhe und Frieden zu suchen. Es hat funktioniert. Das Licht und die Landschaft des Kragerø-Archipels weckten seine Leidenschaft für die Malerei neu, und einige seiner bedeutendsten Werke entstanden hier, darunter „Solen“ (Die Sonne) und „Historien“ (Geschichte), die beide für die Aula der Universität Oslo gemalt wurden.
Die Stadt selbst ist ein klassisches Sørlandsby: weiße Holzhäuser, die sich an einem Hang aneinanderreihen, ein geschützter Hafen und 495 Inseln und Schären vor der Küste. Seit den 1920er Jahren ist sie eines der begehrtesten Sommerreiseziele Norwegens und wird manchmal als das norwegische Saint-Tropez bezeichnet, da sich die Einwohnerzahl im Juli vervierfacht, wenn Oslo sich leert und die Boote den Hafen füllen. Kajakfahren, Schwimmen und Inselhopping mit der Fähre sind die Hauptaktivitäten. Jomfruland, der Nationalpark auf der langgestreckten Insel, ist mit regelmäßigen Fährverbindungen von der Stadt aus zu erreichen.
Kragerø hat auch ein Stück Eisenbahngeschichte zu bieten, von dem die meisten Besucher nie etwas erfahren. Die Kragerøbanen war eine 27 Kilometer lange Nebenstrecke, die die Stadt mit Neslandsvatn an der Sørlandsbanen verband. Sie wurde 1927 eröffnet und war über sechzig Jahre lang die Lebensader der Stadt zum nationalen Eisenbahnnetz. Als Ende der 1980er Jahre in ganz Norwegen Nebenstrecken stillgelegt wurden, gehörte auch die Kragerøbanen zu den Opfern: Der letzte Zug fuhr am 31. Dezember 1988, und der der Stadt am nächsten gelegene Abschnitt wurde später abgerissen, um Platz für eine Straße zu schaffen. Zwischen Sannidal und Neslandsvatn ist das Gleisbett noch erhalten – ein stilles Zeugnis einer Zeit, als die Bahn noch bis zur Küste reichte.
Die Stadt selbst ist ein klassisches Sørlandsby: weiße Holzhäuser, die sich an einem Hang aneinanderreihen, ein geschützter Hafen und 495 Inseln und Schären vor der Küste. Seit den 1920er Jahren ist sie eines der begehrtesten Sommerreiseziele Norwegens und wird manchmal als das norwegische Saint-Tropez bezeichnet, da sich die Einwohnerzahl im Juli vervierfacht, wenn Oslo sich leert und die Boote den Hafen füllen. Kajakfahren, Schwimmen und Inselhopping mit der Fähre sind die Hauptaktivitäten. Jomfruland, der Nationalpark auf der langgestreckten Insel, ist mit regelmäßigen Fährverbindungen von der Stadt aus zu erreichen.
Kragerø hat auch ein Stück Eisenbahngeschichte zu bieten, von dem die meisten Besucher nie etwas erfahren. Die Kragerøbanen war eine 27 Kilometer lange Nebenstrecke, die die Stadt mit Neslandsvatn an der Sørlandsbanen verband. Sie wurde 1927 eröffnet und war über sechzig Jahre lang die Lebensader der Stadt zum nationalen Eisenbahnnetz. Als Ende der 1980er Jahre in ganz Norwegen Nebenstrecken stillgelegt wurden, gehörte auch die Kragerøbanen zu den Opfern: Der letzte Zug fuhr am 31. Dezember 1988, und der der Stadt am nächsten gelegene Abschnitt wurde später abgerissen, um Platz für eine Straße zu schaffen. Zwischen Sannidal und Neslandsvatn ist das Gleisbett noch erhalten – ein stilles Zeugnis einer Zeit, als die Bahn noch bis zur Küste reichte.