Vor etwa 10.400 Jahren hat eine katastrophale Flut innerhalb weniger Tage diese 2,4 Kilometer lange Schlucht durch massiven präkambrischen Sandstein gegraben. Ursache war ein Gletschersee namens Nedre Glomsø, der sich während der letzten Eiszeit im Østerdalen gebildet hatte. Der See fasste rund 140 Kubikkilometer Wasser, das Dreifache des Volumens des Mjøsa, Norwegens heute größtem See. Als der Eisdamm, der ihn zurückhielt, schließlich nachgab, riss sich das Wasser einen Weg durch den Gebirgskamm zwischen Glommadalføret und dem Tysla- Tal im Osten.
Das Ergebnis ist eine ausgetrocknete Schlucht mit Wänden, die zwischen 100 und 240 Meter hoch sind. Der Name bedeutet „von Trollen geschnitten“, da sich niemand vorstellen konnte, welche Naturgewalt einen Berg auf diese Weise durchschneiden könnte. Die Schlucht wird seit den 1880er Jahren von Geologen untersucht und gilt heute als international bedeutender Referenzort für das Verständnis von Gletscherseebrechungen.
Jutulhogget liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Alvdal und Rendalen und steht seit 1959 unter Naturschutz. Wanderwege führen entlang des Randes und hinab in Teile der Schlucht. Außerdem ist Jutulhogget ein IUGS-Geoerbe, was es zu einem der bedeutendsten geologischen Wahrzeichen der Welt macht.
Das Ergebnis ist eine ausgetrocknete Schlucht mit Wänden, die zwischen 100 und 240 Meter hoch sind. Der Name bedeutet „von Trollen geschnitten“, da sich niemand vorstellen konnte, welche Naturgewalt einen Berg auf diese Weise durchschneiden könnte. Die Schlucht wird seit den 1880er Jahren von Geologen untersucht und gilt heute als international bedeutender Referenzort für das Verständnis von Gletscherseebrechungen.
Jutulhogget liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Alvdal und Rendalen und steht seit 1959 unter Naturschutz. Wanderwege führen entlang des Randes und hinab in Teile der Schlucht. Außerdem ist Jutulhogget ein IUGS-Geoerbe, was es zu einem der bedeutendsten geologischen Wahrzeichen der Welt macht.
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