Haukåsfjellet
🥾 Wanderung Hardanger Gebirge

Haukåsfjellet

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3 h
Einfach
⛅ Wetterabhängig
Ein 661 Meter hoher Gipfel oberhalb von Haukås in der Nähe von Strandebarm am Nordufer des Hardangerfjords. Der Name bedeutet „Falkenberg“. Die Rundwanderung ist etwa 6,3 Kilometer lang, hat einen Höhenunterschied von 400 Metern und dauert zweieinhalb bis drei Stunden. Von Strandebarm aus folgen Sie der Straße nach Haukås, nehmen dann die mautpflichtige Straße und parken in der Nähe des Schilds „Holsetervegen “. Folgen Sie dem Holsetervegen 1,7 Kilometer lang und biegen Sie dann am Wanderwegschild links ab. Der Weg ist mit roten T-Markierungen gekennzeichnet. Vom Gipfelmausoleum aus hat man einen Blick über die Strandebarmsbukta und auf die größeren Massive von Tveitakvitingen und Vesoldo.

Entlang des Weges befindet sich eine literarische Kunstinstallation, die mit Jon Fosse in Verbindung steht, der 1959 in der Nähe von Strandebarm geboren wurde und 2023 den Nobelpreis für Literatur erhielt, „für seine innovativen Theaterstücke und Prosa, die dem Unaussprechlichen eine Stimme verleihen“. Schüler der Strandebarm-Schule haben Schafskulpturen angefertigt, die entlang des Weges aufgestellt sind; jede trägt einen Text, der zusammen Fosses Werk „Kvar vår det same“(„Jeden Frühling dasselbe“) bildet. Ein Spaziergang auf diesem Weg ist ein Streifzug durch die Landschaft, die eine der bedeutendsten literarischen Stimmen des 21. Jahrhunderts geprägt hat. Fosses Werk ist stark von der Fjordlandschaft, der Abgeschiedenheit und den Rhythmen des ländlichen Lebens im Westen Norwegens geprägt.

Vom Wanderweg aus können Wanderer bis zu zehn verlassene „Støler“ – Sommeralmen in den Bergen – ausmachen, zu denen das Vieh jeden Sommer auf die Hochweiden getrieben wurde, eine Praxis, die heute fast vollständig verschwunden ist. Jede Ruine ist ein Überbleibsel einer autarken Agrarwirtschaft, die die Fjordgemeinden jahrhundertelang ernährte. Der Berg liegt eingebettet zwischen zwei größeren Nachbarn, ist zwar von bescheidener Höhe, bietet aber gerade wegen der dramatischen Gipfel, die ihn flankieren, überraschend gute Ausblicke.

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