Gåsvær gilt als der westlichste Bauernhof Norwegens. Es handelt sich um eine ein Kilometer lange Insel weit draußen im Meer, die dem Wetter ausgesetzt ist, aber über einen überraschend guten Hafen verfügt. Seit Jahrhunderten wird hier gefischt, und 1755 wurde die Insel offiziell zu einem Handelsposten, als Jørgen Petter Møller aus Bergen Handelsprivilegien erhielt.
In den 1760er Jahren kaufte Vilhelm Lexau die Insel und erhielt die Erlaubnis, neben dem Handel ein Gasthaus zu betreiben. Er wurde angewiesen, sein eigenes Bier zu brauen, musste aber den Branntwein aus Bergen beziehen. Da Lexau selbst in Bergen lebte, wurde der Betrieb von Gesellen deutscher Prägung geführt. Die Handelsstation wechselte mehrmals den Besitzer, bevor sie um 1850 geschlossen wurde.
Das alte Wohnhaus, das teilweise auf das Jahr 1700 zurückgeht, steht noch immer so nah am Meer, dass die Springfluten die untersten Räume überschwemmen. Einer der Wohnräume soll aus dem Wrack eines Segelschiffs gebaut worden sein, mit verbogenen Dachbalken vom Schiffsheck. Auch das Seelager aus dem Jahr 1904 ist noch vorhanden.
Von 1900 bis 1970 war der Lachsfang die Haupteinnahmequelle. Bemerkenswerterweise gab es in Gåsvær bis in die 1990er Jahre keinen regelmäßigen Schiffsverkehr, aber die Menschen blieben hier. Im Jahr 2001 lebten hier noch etwa 17 Menschen. Das Postschiff von Hardbakke hält hier etwa 30 Minuten, genug Zeit, um den alten Handelsposten zu besichtigen und einen Eindruck von einem Ort zu bekommen, der sich in aller Stille weigert, aufgegeben zu werden.
In den 1760er Jahren kaufte Vilhelm Lexau die Insel und erhielt die Erlaubnis, neben dem Handel ein Gasthaus zu betreiben. Er wurde angewiesen, sein eigenes Bier zu brauen, musste aber den Branntwein aus Bergen beziehen. Da Lexau selbst in Bergen lebte, wurde der Betrieb von Gesellen deutscher Prägung geführt. Die Handelsstation wechselte mehrmals den Besitzer, bevor sie um 1850 geschlossen wurde.
Das alte Wohnhaus, das teilweise auf das Jahr 1700 zurückgeht, steht noch immer so nah am Meer, dass die Springfluten die untersten Räume überschwemmen. Einer der Wohnräume soll aus dem Wrack eines Segelschiffs gebaut worden sein, mit verbogenen Dachbalken vom Schiffsheck. Auch das Seelager aus dem Jahr 1904 ist noch vorhanden.
Von 1900 bis 1970 war der Lachsfang die Haupteinnahmequelle. Bemerkenswerterweise gab es in Gåsvær bis in die 1990er Jahre keinen regelmäßigen Schiffsverkehr, aber die Menschen blieben hier. Im Jahr 2001 lebten hier noch etwa 17 Menschen. Das Postschiff von Hardbakke hält hier etwa 30 Minuten, genug Zeit, um den alten Handelsposten zu besichtigen und einen Eindruck von einem Ort zu bekommen, der sich in aller Stille weigert, aufgegeben zu werden.