An der Landzunge von Børaunen bei Ytre Bø in Randaberg befindet sich einer der größten, durch Stürme abgelagerten Geröllhaufen Nordeuropas: ein halbmondförmiger Damm aus perfekt abgerundeten Steinen, der sich über Jahrtausende hinweg durch die Kraft der Nordseewellen gebildet hat. Die Halbinsel liegt innerhalb des 1977 eingerichteten Landschaftsschutzgebiets Jærstrendene, das sich über rund 70 Kilometer Küstenlinie erstreckt. Zwei markante Steinhaufen, Einarsvarden, markieren die Spitze der Landzunge. Nördlich der Steinhaufen beginnt ein ganzjähriges Vogelschutzgebiet, in dem Hunde stets an der Leine geführt werden müssen und der Wanderweg landeinwärts verlegt wurde, um nistende und rastende Seevögel nicht zu stören.
Die Steinmauern, die die Halbinsel durchziehen, stammen aus dem Jahr 1838, als die ehemalige Gemeinschaftsweide unter den Bauernhöfen in Ytre Bø aufgeteilt wurde. Im 19. Jahrhundert war hier eine Heringssalzerei in Betrieb, die mit der saisonalen Fischerei verbunden war, die das wirtschaftliche Rückgrat der norwegischen Küste bildete. Traditionelle Bootshäuser und kleine Anlegestellen säumen noch immer den Weg bei Bøvika.
Die eindrucksvollste historische Schicht ist die deutsche Küstenfestung aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Bø Kystfort wurde 1942 von russischen Kriegsgefangenen erbaut. Der Komplex umfasste einen großen R636-Kommandobunker, fünf Geschützstellungen und vier Kasernen. Nahegelegene Bauernhäuser wurden beschlagnahmt und als Lazarett, Waffenwerkstatt und Kantine genutzt. Die gesamte Anlage wurde mithilfe von Steinmauern und Tarnmaßnahmen als gewöhnlicher Bauernhof getarnt, wobei versteckte Schützengräben den Bunker mit den Geschützstellungen verbanden. Mehr als 100 Soldaten waren hier stationiert. Heute ragt der Kommandobunker aus Beton aus dem grasbewachsenen Gelände heraus, und an den Innenwänden sind noch deutsche Inschriften zu erkennen.
Die Steinmauern, die die Halbinsel durchziehen, stammen aus dem Jahr 1838, als die ehemalige Gemeinschaftsweide unter den Bauernhöfen in Ytre Bø aufgeteilt wurde. Im 19. Jahrhundert war hier eine Heringssalzerei in Betrieb, die mit der saisonalen Fischerei verbunden war, die das wirtschaftliche Rückgrat der norwegischen Küste bildete. Traditionelle Bootshäuser und kleine Anlegestellen säumen noch immer den Weg bei Bøvika.
Die eindrucksvollste historische Schicht ist die deutsche Küstenfestung aus dem Zweiten Weltkrieg. Das Bø Kystfort wurde 1942 von russischen Kriegsgefangenen erbaut. Der Komplex umfasste einen großen R636-Kommandobunker, fünf Geschützstellungen und vier Kasernen. Nahegelegene Bauernhäuser wurden beschlagnahmt und als Lazarett, Waffenwerkstatt und Kantine genutzt. Die gesamte Anlage wurde mithilfe von Steinmauern und Tarnmaßnahmen als gewöhnlicher Bauernhof getarnt, wobei versteckte Schützengräben den Bunker mit den Geschützstellungen verbanden. Mehr als 100 Soldaten waren hier stationiert. Heute ragt der Kommandobunker aus Beton aus dem grasbewachsenen Gelände heraus, und an den Innenwänden sind noch deutsche Inschriften zu erkennen.