Der Austerdalsbreen ist einer der spektakulärsten Ausläufer des Jostedalsbreen- Gletschers, und ihn zu erreichen, erfordert echte Anstrengung. Man startet an der Touristenhütte Tungestølen in Veitastrond und wandert dann etwa zwei Stunden lang durch ein Tal, das noch vor nicht allzu langer Zeit unter Eis lag. Der Gletscher hat diese Landschaft komplett freigelegt. Man läuft auf nacktem Fels, vorbei an Felsblöcken, die wie nachträglich hingeworfen wirken, durch ein Gelände, das eher mondähnlich als norwegisch wirkt.
Der Gletscher selbst teilt sich in zwei Eisfälle, während er vom Plateau hinabstürzt. Man nennt sie Odinsbreen und Thorsbreen, benannt nach den nordischen Göttern, was einem einen Eindruck von der Größe vermittelt. Das Eis stürzt eine 600 Meter hohe Felswand hinab, bevor es sich unten in die Gletscherzunge einfügt. In den 1950er Jahren nutzte ein Team von Glaziologen den Austerdalsbreen, um zu untersuchen, wie sich Gletscher tatsächlich bewegen. Sie bohrten Löcher, setzten Pfähle und führten Messungen durch. Der Gletscher lehrte sie, dass Eis nicht einfach nur gleitet. Es verformt sich, reißt und fließt wie eine extrem langsame Flüssigkeit.
Die Wanderung ist technisch nicht anspruchsvoll, aber lang. Planen Sie einen ganzen Tag ein. Der Weg ist mit Steinhaufen und Farbe markiert, führt jedoch teilweise über steile Felsplatten, die bei Nässe rutschig werden. Nähern Sie sich nicht der Eiswand. Gletscher kalben ohne Vorwarnung, und die Felsen rund um die Gletscherzunge sind instabil. Der Gletscher hat sich seit den 1990er Jahren deutlich zurückgezogen, sodass das, was Sie auf älteren Fotos sehen, möglicherweise nicht mehr mit der heutigen Situation übereinstimmt.
Der Gletscher selbst teilt sich in zwei Eisfälle, während er vom Plateau hinabstürzt. Man nennt sie Odinsbreen und Thorsbreen, benannt nach den nordischen Göttern, was einem einen Eindruck von der Größe vermittelt. Das Eis stürzt eine 600 Meter hohe Felswand hinab, bevor es sich unten in die Gletscherzunge einfügt. In den 1950er Jahren nutzte ein Team von Glaziologen den Austerdalsbreen, um zu untersuchen, wie sich Gletscher tatsächlich bewegen. Sie bohrten Löcher, setzten Pfähle und führten Messungen durch. Der Gletscher lehrte sie, dass Eis nicht einfach nur gleitet. Es verformt sich, reißt und fließt wie eine extrem langsame Flüssigkeit.
Die Wanderung ist technisch nicht anspruchsvoll, aber lang. Planen Sie einen ganzen Tag ein. Der Weg ist mit Steinhaufen und Farbe markiert, führt jedoch teilweise über steile Felsplatten, die bei Nässe rutschig werden. Nähern Sie sich nicht der Eiswand. Gletscher kalben ohne Vorwarnung, und die Felsen rund um die Gletscherzunge sind instabil. Der Gletscher hat sich seit den 1990er Jahren deutlich zurückgezogen, sodass das, was Sie auf älteren Fotos sehen, möglicherweise nicht mehr mit der heutigen Situation übereinstimmt.
Schwierig