Die Tertitten ist Norwegens älteste Museumseisenbahn, die auf einer 3,6 km langen Schmalspurbahn in Sørumsand verkehrt. Der Spitzname spielt auf zwei Dinge an: Die Strecke war eine so genannte Tertiärbahn (Tertiärbahn, die billigste Klasse), und Tertitt ist das lokale Dialektwort für Kohlmeise, den Vogel.
Die ursprüngliche Urskog-Hølandsbanen wurde zwischen 1896 und 1903 in mehreren Etappen eröffnet und führte schließlich über 57 Kilometer von Sørumsand an der Kongsvingerbanen nach Skulerud in Aurskog-Høland. Sie wurde so kostengünstig wie möglich mit einer Spurweite von 750 mm gebaut. In Norwegen gab es drei solcher Tertiärbahnen: die Sulitjelmabanen im Norden (1892, 1915 auf Breitspur umgestellt) und die Nesttun-Osbanen bei Bergen (1894, 1935 stillgelegt). Tertitten war die letzte 750-mm-Bahn in Norwegen.
Die Bahn beförderte Holz, landwirtschaftliche Güter und Fahrgäste durch die Wälder östlich von Oslo. In Skulerud schloss die Strecke an den Schiffsverkehr auf dem Haldenkanalen an. Dies ermöglichte eine einst berühmte Rundreise: Zug von Oslo nach Sørumsand, Tertitten nach Skulerud, Dampfschiff DS Turisten auf dem Kanal nach Tistedal und Zug zurück nach Oslo. Sie wurde Den store rundreisen genannt.
Die Strecke befand sich bis 1945 in Privatbesitz, als die NSB sie übernahm und in Aurskog-Hølandbanen umbenannte. Sie wurde am 1. Juli 1960 stillgelegt. Freiwillige Helfer begannen 1961 mit der Erhaltung der Strecke, und 1966 fuhr der erste Museumszug. Heute verfügt die Bahn über drei betriebsfähige Dampflokomotiven und restaurierte Reisezugwagen. Das Norsk Jernbanemuseum in Hamar verfügt ebenfalls über ein kurzes 750-mm-Gleis, auf dem ein Zug durch den Park hin- und herfährt, aber Sørumsand ist der einzige Ort, an dem man auf der Originalstrecke fahren kann, auf der diese Züge tatsächlich fuhren. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.
Die ursprüngliche Urskog-Hølandsbanen wurde zwischen 1896 und 1903 in mehreren Etappen eröffnet und führte schließlich über 57 Kilometer von Sørumsand an der Kongsvingerbanen nach Skulerud in Aurskog-Høland. Sie wurde so kostengünstig wie möglich mit einer Spurweite von 750 mm gebaut. In Norwegen gab es drei solcher Tertiärbahnen: die Sulitjelmabanen im Norden (1892, 1915 auf Breitspur umgestellt) und die Nesttun-Osbanen bei Bergen (1894, 1935 stillgelegt). Tertitten war die letzte 750-mm-Bahn in Norwegen.
Die Bahn beförderte Holz, landwirtschaftliche Güter und Fahrgäste durch die Wälder östlich von Oslo. In Skulerud schloss die Strecke an den Schiffsverkehr auf dem Haldenkanalen an. Dies ermöglichte eine einst berühmte Rundreise: Zug von Oslo nach Sørumsand, Tertitten nach Skulerud, Dampfschiff DS Turisten auf dem Kanal nach Tistedal und Zug zurück nach Oslo. Sie wurde Den store rundreisen genannt.
Die Strecke befand sich bis 1945 in Privatbesitz, als die NSB sie übernahm und in Aurskog-Hølandbanen umbenannte. Sie wurde am 1. Juli 1960 stillgelegt. Freiwillige Helfer begannen 1961 mit der Erhaltung der Strecke, und 1966 fuhr der erste Museumszug. Heute verfügt die Bahn über drei betriebsfähige Dampflokomotiven und restaurierte Reisezugwagen. Das Norsk Jernbanemuseum in Hamar verfügt ebenfalls über ein kurzes 750-mm-Gleis, auf dem ein Zug durch den Park hin- und herfährt, aber Sørumsand ist der einzige Ort, an dem man auf der Originalstrecke fahren kann, auf der diese Züge tatsächlich fuhren. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz.