Treriksrøysa, der Dreiländer-Steinhaufen, markiert den genauen Punkt, an dem Norwegen, Russland und Finnland aufeinandertreffen – auf dem 169 Meter hohen Gipfel des Muotkavaara im Pasvik-Tal. Es ist der einzige Ort in Europa, an dem drei Zeitzonen zusammenlaufen: die mitteleuropäische Zeit in Norwegen, die osteuropäische Zeit in Finnland und die Moskauer Zeit in Russland.
Der ursprüngliche Grenzstein wurde 1846 im Rahmen einer Vermessung der Grenze zwischen Norwegen und dem Russischen Reich errichtet. Im Jahr 1945 wurde oben ein Beton-Tetraeder angebracht. Doch dieser Dreiländerpunkt hat nicht immer existiert. Zwischen 1920 und 1944 kontrollierte Finnland den Petsamo- Korridor zur arktischen Küste, was bedeutete, dass Norwegen und Russland keine gemeinsame Grenze mehr hatten und der Dreiländerpunkt einfach aufhörte zu existieren. Als Finnland im Rahmen des Waffenstillstands von 1944 gezwungen war, Petsamo an die Sowjetunion abzutreten, trafen die drei Grenzen in Muotkavaara wieder aufeinander und sind seitdem unverändert geblieben.
Man kann sich dem Grenzstein nur von der norwegischen Seite aus nähern. Sowohl Finnland als auch Russland unterhalten ausgedehnte Sperrzonen entlang der Grenze, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Das Gebiet wird kontinuierlich mit Kameras, Sensornetzwerken und Drohnen überwacht, und Grenzschutzbeamte führen regelmäßige Patrouillen durch. Der Zaun mit den gelben Pfosten markiert die Grenze zwischen Norwegen und Russland; der Zaun mit den roten Pfosten markiert die Grenze zwischen Finnland und Russland. Wer russisches Territorium betritt – selbst wenn es nur um wenige Meter geht, um ein besseres Foto zu machen –, wird festgenommen. Das ist keine theoretische Annahme; hier trifft die NATO auf Russland, und die Grenzinfrastruktur spiegelt diese Realität wider.
Der Kontrast zu Norwegens anderem Dreiländereck ist auffällig. In Kilpisjärvi steht der Grenzstein zwischen Norwegen, Schweden und Finnland in einem See, und Touristen hüpfen fröhlich innerhalb von Sekunden zwischen drei Schengen-Ländern hin und her. Hier ist die Stimmung ganz anders.
Die Wanderung von der norwegischen Seite beginnt in Grensefoss und dauert etwa drei bis vier Stunden pro Strecke durch borealen Wald, dieselbe sibirische Taiga, die den nahegelegenen Øvre-Pasvik-Nationalpark bedeckt. Melden Sie sich vor dem Aufbruch beim Grenzamt an. Der Mobilfunkempfang ist lückenhaft, und das Gefühl der Abgeschiedenheit ist absolut.
Der ursprüngliche Grenzstein wurde 1846 im Rahmen einer Vermessung der Grenze zwischen Norwegen und dem Russischen Reich errichtet. Im Jahr 1945 wurde oben ein Beton-Tetraeder angebracht. Doch dieser Dreiländerpunkt hat nicht immer existiert. Zwischen 1920 und 1944 kontrollierte Finnland den Petsamo- Korridor zur arktischen Küste, was bedeutete, dass Norwegen und Russland keine gemeinsame Grenze mehr hatten und der Dreiländerpunkt einfach aufhörte zu existieren. Als Finnland im Rahmen des Waffenstillstands von 1944 gezwungen war, Petsamo an die Sowjetunion abzutreten, trafen die drei Grenzen in Muotkavaara wieder aufeinander und sind seitdem unverändert geblieben.
Man kann sich dem Grenzstein nur von der norwegischen Seite aus nähern. Sowohl Finnland als auch Russland unterhalten ausgedehnte Sperrzonen entlang der Grenze, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Das Gebiet wird kontinuierlich mit Kameras, Sensornetzwerken und Drohnen überwacht, und Grenzschutzbeamte führen regelmäßige Patrouillen durch. Der Zaun mit den gelben Pfosten markiert die Grenze zwischen Norwegen und Russland; der Zaun mit den roten Pfosten markiert die Grenze zwischen Finnland und Russland. Wer russisches Territorium betritt – selbst wenn es nur um wenige Meter geht, um ein besseres Foto zu machen –, wird festgenommen. Das ist keine theoretische Annahme; hier trifft die NATO auf Russland, und die Grenzinfrastruktur spiegelt diese Realität wider.
Der Kontrast zu Norwegens anderem Dreiländereck ist auffällig. In Kilpisjärvi steht der Grenzstein zwischen Norwegen, Schweden und Finnland in einem See, und Touristen hüpfen fröhlich innerhalb von Sekunden zwischen drei Schengen-Ländern hin und her. Hier ist die Stimmung ganz anders.
Die Wanderung von der norwegischen Seite beginnt in Grensefoss und dauert etwa drei bis vier Stunden pro Strecke durch borealen Wald, dieselbe sibirische Taiga, die den nahegelegenen Øvre-Pasvik-Nationalpark bedeckt. Melden Sie sich vor dem Aufbruch beim Grenzamt an. Der Mobilfunkempfang ist lückenhaft, und das Gefühl der Abgeschiedenheit ist absolut.
Mittel