Am 12. November 1944 griffen 29 britische Lancaster-Bomber das deutsche Schlachtschiff „Tirpitz“ an seinem Ankerplatz vor der kleinen Insel Håkøya, westlich von Tromsø, an. Zwei 5.400 kg schwere „Tallboy“-Bomben trafen das Schiff direkt. Die „Tirpitz“ kenterte innerhalb weniger Minuten, wobei zwischen 940 und 1.204 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Auf britischer Seite gab es keine Verluste.
Die „Tirpitz“ war im Oktober 1944 nach Tromsø verlegt worden, nachdem sie bei einem früheren Angriff in Kåfjord bei Alta schwer beschädigt worden war. Die Deutschen wählten den Ankerplatz bei Håkøya, da sie glaubten, das Wasser sei dort flach genug, um ein Kentern des Schiffes im Falle eines Angriffs zu verhindern. Sie hatten sich geirrt.
Das Wrack wurde zwischen 1947 und 1955 verschrottet, doch Teile des Bugs sind noch sichtbar, ebenso wie ein Ponton, der bei der Verschrottung verwendet wurde und bei Ebbe zu sehen ist. Ein Gedenkstein auf Håkøya, der aus geborgenem Stahl der „Tirpitz“ gefertigt wurde, wurde 1984 von der Stadt Tromsø errichtet.
Håkøya ist etwa 15 bis 20 Autominuten vom Zentrum von Tromsø entfernt. Das Denkmal ist schlicht und die Umgebung ruhig. Das Tromsø-Kriegsmuseum im Stadtzentrum bietet ausführlichere Ausstellungen über den Angriff.
Die „Tirpitz“ war im Oktober 1944 nach Tromsø verlegt worden, nachdem sie bei einem früheren Angriff in Kåfjord bei Alta schwer beschädigt worden war. Die Deutschen wählten den Ankerplatz bei Håkøya, da sie glaubten, das Wasser sei dort flach genug, um ein Kentern des Schiffes im Falle eines Angriffs zu verhindern. Sie hatten sich geirrt.
Das Wrack wurde zwischen 1947 und 1955 verschrottet, doch Teile des Bugs sind noch sichtbar, ebenso wie ein Ponton, der bei der Verschrottung verwendet wurde und bei Ebbe zu sehen ist. Ein Gedenkstein auf Håkøya, der aus geborgenem Stahl der „Tirpitz“ gefertigt wurde, wurde 1984 von der Stadt Tromsø errichtet.
Håkøya ist etwa 15 bis 20 Autominuten vom Zentrum von Tromsø entfernt. Das Denkmal ist schlicht und die Umgebung ruhig. Das Tromsø-Kriegsmuseum im Stadtzentrum bietet ausführlichere Ausstellungen über den Angriff.