Storekvina ist der einzige Bahnhof in der Gemeinde Kvinesdal. Das Dorf liegt am Fluss Kvina, etwa 7 Kilometer nördlich von Liknes, dem Gemeindezentrum.
Das Kvinesdal-Tal erstreckt sich von den Bergen im Norden bis hinunter zum Fedafjord an der Küste. Hoch oben in diesen Bergen liegt Knaben, einst eines der bedeutendsten Molybdänbergwerke Europas. Molybdän härtet Stahl für Panzerungen und Waffen, was das Bergwerk zu einem strategisch wichtigen Ziel machte. Einer der Gründe für die Besetzung Norwegens durch Deutschland im Jahr 1940 war die Sicherung dieser Versorgung.
Deutschland stationierte in Knaben tausend Soldaten und Flugabwehrbatterien. Die Alliierten griffen 1943 zweimal an: zuerst am 3. März, als zehn britische „Mosquito“-Bomber die Aufbereitungsanlage angriffen und dabei sechzehn Norweger sowie einen deutschen Ingenieur töteten. Am 16. November griffen 131 amerikanische B-17-Bomber Knaben an; am selben Tag nahm eine andere Formation die Schwerwasseranlage in Vemork in Telemark ins Visier. Trotz der Luftangriffe blieb die Mine für den Rest des Krieges Deutschlands wichtigste Molybdänquelle.
Heute ermöglichen das Bergbaumuseum Knaben und geführte Minenführungen den Besuchern, in das Innere des Berges zu gelangen und die Stollen zu besichtigen. Die Fahrt von Storekvina hinauf nach Knaben dauert etwa 45 Minuten und führt durch eine beeindruckende Berglandschaft.
Das Kvinesdal-Tal erstreckt sich von den Bergen im Norden bis hinunter zum Fedafjord an der Küste. Hoch oben in diesen Bergen liegt Knaben, einst eines der bedeutendsten Molybdänbergwerke Europas. Molybdän härtet Stahl für Panzerungen und Waffen, was das Bergwerk zu einem strategisch wichtigen Ziel machte. Einer der Gründe für die Besetzung Norwegens durch Deutschland im Jahr 1940 war die Sicherung dieser Versorgung.
Deutschland stationierte in Knaben tausend Soldaten und Flugabwehrbatterien. Die Alliierten griffen 1943 zweimal an: zuerst am 3. März, als zehn britische „Mosquito“-Bomber die Aufbereitungsanlage angriffen und dabei sechzehn Norweger sowie einen deutschen Ingenieur töteten. Am 16. November griffen 131 amerikanische B-17-Bomber Knaben an; am selben Tag nahm eine andere Formation die Schwerwasseranlage in Vemork in Telemark ins Visier. Trotz der Luftangriffe blieb die Mine für den Rest des Krieges Deutschlands wichtigste Molybdänquelle.
Heute ermöglichen das Bergbaumuseum Knaben und geführte Minenführungen den Besuchern, in das Innere des Berges zu gelangen und die Stollen zu besichtigen. Die Fahrt von Storekvina hinauf nach Knaben dauert etwa 45 Minuten und führt durch eine beeindruckende Berglandschaft.