Skoltebyen
📜 Geschichte Øst-Finnmark Ländlich

Skoltebyen

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Skoltebyen in Neiden ist die bedeutendste noch erhaltene Kulturstätte der Skolt-Sami in Norwegen. Neiden diente jahrhundertelang als Sommersiedlung der Skolt-Sami, doch als 1826 die Staatsgrenze zu Russland gezogen wurde, wurde die Siedlung von ihren traditionellen Wintergebieten abgeschnitten, was die Gemeinschaft dazu zwang, sich an eine ganzjährige Besiedlung anzupassen. Das Umweltministerium gewährte Skoltebyen im Jahr 2000 den Denkmalschutz und sicherte damit die Überreste von sechzehn traditionellen Torfhütten (Gammer), einen russisch-orthodoxen Friedhof, die Ruinen einer Rauchsauna sowie eine winzige russisch-orthodoxe Kapelle, die möglicherweise aus dem 17. Jahrhundert stammt. Im Jahr 2019 wurde der Ort als eine von 46 landesweit bedeutenden Stätten des landwirtschaftlichen Kulturerbes ausgewählt. Heute ist nur noch ein Haus im Dorf bewohnt. Der Ort liegt am Fluss Neidenelva nahe der finnischen und russischen Grenze – ein ruhiger Ort, an dem sich seit Jahrhunderten drei Kulturen und Sprachen überschneiden.

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