Norwegisches Schifffahrtsmuseum
🏛️ Museum Oslo Küste

Norwegisches Schifffahrtsmuseum

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Das Norwegische Schifffahrtsmuseum ( Norsk Maritimt Museum) ist der ruhigere Nachbar der Fram- und Kon-Tiki-Museen in Bygdøynes. Es wurde 1914 gegründet und beleuchtet die Geschichte der Beziehung Norwegens zum Meer in ihrer ganzen Bandbreite: Fischerei, Schiffbau, Navigation, Handel und Meeresarchäologie.

Im Erdgeschoss sind dreizehn traditionelle Boote ausgestellt, die die gesamte norwegische Küste repräsentieren – von den schlanken Nordlandsbåter im Norden bis hin zu den breiten Frachtschiffen im Süden. Norwegens Sammlung offener traditioneller Boote ist die bedeutendste ihrer Art im Land. Außerdem gibt es Schiffsmodelle, Gemälde und Navigationsinstrumente aus mehreren Jahrhunderten zu sehen.

Das derzeit Interessanteste im Museum spielt sich im Untergeschoss ab. Dort bauen Bootsbauer nach traditionellen Techniken – mit Äxten, Handhobeln und Eisennieten, genau wie vor 1.100 Jahren – eine Nachbildung eines der Wikingerboote aus dem Gokstad-Fund. Das originale Gokstad-Boot ist ebenfalls ausgestellt. Das von der UNESCO gelistete Handwerk des Klinkerbaus, bei dem überlappende Planken miteinander vernietet werden, ist eine norwegische Tradition, die die Seefahrtsgeschichte in ganz Nordeuropa geprägt hat. Das Projekt begann im Jahr 2023 und wird noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Informieren Sie sich auf der Website des Museums über die Tage, an denen die Bootsbauer arbeiten, denn ihnen zuzusehen, ist schon die halbe Erfahrung.

Das Schifffahrtsmuseum zieht nicht so viele Besucher an wie seine Nachbarn, sodass Sie sich Zeit lassen können. Planen Sie etwa 45 Minuten bis eine Stunde ein.

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