Die Victoria Terrasse ist das lange, kunstvoll gestaltete weiße Gebäude, das sich entlang der Henrik-Ibsens-Gasse südlich des Stortinget erstreckt. Es wurde zwischen 1884 und 1890 als luxuriöser Wohnkomplex nach Entwürfen des Architekten Henrik Thrap-Meyer erbaut. Bei seiner Fertigstellung erstreckte sich die Fassade aus Türmen, Kuppeln und Domkuppeln über 180 Meter, und die Wohnungen gehörten zu den ersten in Norwegen, die über Strom verfügten. Im Jahr 1913 erwarb die Regierung das Gebäude für Verwaltungszwecke.
Das dunkelste Kapitel in der Geschichte des Gebäudes ereignete sich während des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1940 bauten die deutschen Besatzer die Victoria Terrasse zum Hauptquartier der Gestapo und des Sicherheitsdienstes, des nationalsozialistischen Geheimdienstes in Norwegen, um. Norwegische Bürger und politische Gefangene wurden hierher gebracht, um verhört und gefoltert zu werden. Am 25. September 1942 versuchte die britische Royal Air Force, das Gebäude mit „Mosquito“-Flugzeugen in einem gewagten Tageslichtangriff aus geringer Höhe zu bombardieren. Mindestens vier Bomben trafen das Ziel, doch eine detonierte nicht, und drei durchschlugen das Gebäude und explodierten im hinteren Innenhof, wodurch der Schaden begrenzt blieb. Die Gestapo nutzte das Gebäude bis zur Befreiung im Jahr 1945 weiterhin als Stützpunkt.
Heute beherbergt die Victoria Terrasse das norwegische Außenministerium. Das Gebäude ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, doch allein die Fassade ist einen Blick wert, wenn man zwischen der Karl-Johans-Gasse und Aker Brygge spazieren geht.
Das dunkelste Kapitel in der Geschichte des Gebäudes ereignete sich während des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1940 bauten die deutschen Besatzer die Victoria Terrasse zum Hauptquartier der Gestapo und des Sicherheitsdienstes, des nationalsozialistischen Geheimdienstes in Norwegen, um. Norwegische Bürger und politische Gefangene wurden hierher gebracht, um verhört und gefoltert zu werden. Am 25. September 1942 versuchte die britische Royal Air Force, das Gebäude mit „Mosquito“-Flugzeugen in einem gewagten Tageslichtangriff aus geringer Höhe zu bombardieren. Mindestens vier Bomben trafen das Ziel, doch eine detonierte nicht, und drei durchschlugen das Gebäude und explodierten im hinteren Innenhof, wodurch der Schaden begrenzt blieb. Die Gestapo nutzte das Gebäude bis zur Befreiung im Jahr 1945 weiterhin als Stützpunkt.
Heute beherbergt die Victoria Terrasse das norwegische Außenministerium. Das Gebäude ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, doch allein die Fassade ist einen Blick wert, wenn man zwischen der Karl-Johans-Gasse und Aker Brygge spazieren geht.