Das Nationaltheatret ist Norwegens größtes Theater und eines der markantesten Gebäude an der Karl-Johans-Gasse, gelegen zwischen dem Königspalast und dem Stortinget. Es wurde vom Architekten Henrik Bull in einem vom Barock beeinflussten Stil mit Fassaden aus gelbem Backstein und Granit entworfen und am 1. September 1899 eröffnet.
Der Bau verlief nicht ohne Schwierigkeiten. Die Universität Oslo sprach sich gegen die Errichtung eines Theaters im Studenterlunden-Park aus und argumentierte, es sei unangemessen, eine Unterhaltungsstätte zwischen dem Palast, der Universität und dem Parlament zu errichten. Die Genehmigung wurde schließlich 1888 erteilt, jedoch nur unter der Bedingung, dass das Dach nicht höher als die Universitätsgebäude sein durfte und der Eingang nicht in deren Richtung zeigen durfte. Über dem Haupteingang sind drei Namen in die Fassade eingemeißelt: Holberg, Ibsen und Bjørnson, die drei Säulen der norwegischen Dramatik. Zu beiden Seiten stehen Statuen von Ibsen und Bjørnson Wache. Der erste Direktor des Theaters war Bjørn Bjørnson, der Sohn von Bjørnstjerne.
Das Gebäude steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Die Aufführungen finden meist auf Norwegisch statt, doch das Gebäude ist auch von außen einen Blick wert.
Der Bau verlief nicht ohne Schwierigkeiten. Die Universität Oslo sprach sich gegen die Errichtung eines Theaters im Studenterlunden-Park aus und argumentierte, es sei unangemessen, eine Unterhaltungsstätte zwischen dem Palast, der Universität und dem Parlament zu errichten. Die Genehmigung wurde schließlich 1888 erteilt, jedoch nur unter der Bedingung, dass das Dach nicht höher als die Universitätsgebäude sein durfte und der Eingang nicht in deren Richtung zeigen durfte. Über dem Haupteingang sind drei Namen in die Fassade eingemeißelt: Holberg, Ibsen und Bjørnson, die drei Säulen der norwegischen Dramatik. Zu beiden Seiten stehen Statuen von Ibsen und Bjørnson Wache. Der erste Direktor des Theaters war Bjørn Bjørnson, der Sohn von Bjørnstjerne.
Das Gebäude steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Die Aufführungen finden meist auf Norwegisch statt, doch das Gebäude ist auch von außen einen Blick wert.