Im Jahr 1907 eröffneten Nils und Kari Lerum hier in Sørheim am Lustrafjord einen kleinen Dorfladen. Da die Einheimischen nicht immer Bargeld dabei hatten, bezahlten sie mit Himbeeren. Die Lerums taten das Naheliegende und begannen, Saft herzustellen – ein konzentriertes Fruchtgetränk, das die Norweger mit Wasser verdünnen. Es ist aus keinem norwegischen Haushalt wegzudenken. Bis 1918 produzierten sie bereits Zehntausende Liter. 1919 verlegten sie die Produktion nach Sogndal, da Eis auf dem Fjord ihre Lieferungen immer wieder blockierte.
Heute ist Lerum Norwegens größter Hersteller von Saft und Marmelade, nach wie vor in Familienbesitz, mit der Urenkelin der Gründer als Geschäftsführerin. Die ursprüngliche Fabrik aus dem Jahr 1907 und das alte Geschäft wurden zu einem kleinen Museum umgebaut. Dort kann man die Maschinen besichtigen, mit denen aus Himbeeren ein Imperium geschaffen wurde. Das Unternehmen besaß sogar bis 1998 die Pepsi-Lizenz für Norwegen, bis es zu dem Schluss kam, dass die eigenen Produkte besser seien.
Heute ist Lerum Norwegens größter Hersteller von Saft und Marmelade, nach wie vor in Familienbesitz, mit der Urenkelin der Gründer als Geschäftsführerin. Die ursprüngliche Fabrik aus dem Jahr 1907 und das alte Geschäft wurden zu einem kleinen Museum umgebaut. Dort kann man die Maschinen besichtigen, mit denen aus Himbeeren ein Imperium geschaffen wurde. Das Unternehmen besaß sogar bis 1998 die Pepsi-Lizenz für Norwegen, bis es zu dem Schluss kam, dass die eigenen Produkte besser seien.