Leikanger
🏘️ Ortschaft Sognefjord Fjord

Leikanger

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Leikanger und Hermansverk sind zu einer Siedlung am Nordufer des Sognefjords zusammengewachsen, obwohl die Einheimischen immer noch beide Namen verwenden. Über 150 Jahre lang, von 1862 bis 2019, war Leikanger die Verwaltungshauptstadt der Provinz Sogn og Fjordane. Als der Bezirk 2020 mit Vestland fusionierte, verlor Leikanger seinen Hauptstadtstatus und wurde Teil der viel größeren Gemeinde Sogndal.

Das Gebiet ist seit mindestens 4.500 Jahren besiedelt. Der Sage nach wuchs hier der junge Harald Fairhair auf, der später Norwegen vereinen sollte. Die Steinkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Was heute jedoch auffällt, sind die Obstbäume. Mehr als 80.000 davon, bei einer Bevölkerung von etwa 2.250 Einwohnern. Leikanger ist das größte Obstdorf in der Sognefjord-Region. Das Wappen der Gemeinde ist ein Apfelbaumzweig. Der Fjord mildert das Klima so sehr, dass hier sogar Pfirsiche, Walnüsse und Aprikosen angebaut werden.

Östlich des Dorfes überspannen drei Stromleitungen den Sognefjord. Die erste, 1955 erbaute, war bis 1997 die längste Brücke der Welt. Heute sind sie immer noch die zweit-, dritt- und viertlängste der Welt.

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