Das Kviknes Hotel besteht seit 1752 und ist damit eines der ältesten durchgehend betriebenen Hotels Norwegens. Das heutige Gebäude, ein imposanter Holzbau im Schweizer Stil aus dem Jahr 1913, thront über der Uferpromenade von Balestrand wie ein Palast, den jemand versehentlich in ein Fischerdorf gesetzt hat. Im Inneren findet man dunkle Holzvertäfelungen, alte Gemälde und Möbel, die so aussehen, als wären sie seit 1920 nicht mehr verrückt worden. Was wahrscheinlich auch stimmt.
Der berühmteste Gast des Hotels war Kaiser Wilhelm II. Er kam von 1899 bis 1914 fast jeden Sommer hierher und betrachtete den Sognefjord als sein persönliches Urlaubsziel. Im Hotel sind Fotos seiner Besuche, sein persönlicher Sessel und ein Telegramm ausgestellt, das er 1914 schickte, als der Erste Weltkrieg ihn zwang, die Reise in jenem Jahr abzusagen. Dieses Telegramm war eine seiner letzten Handlungen, bevor sich die Welt veränderte. Er kehrte nie wieder zurück. Der Kaiser entwickelte sich vom Urlauber in norwegischen Fjorden zum Führer Deutschlands durch einen katastrophalen Krieg bis hin zur Abdankung im Exil. Der Sessel steht noch immer dort. Er selbst nicht mehr.
Das Hotel hat norwegische Könige, den europäischen Adel und Generationen von Touristen beherbergt, die kamen, weil der Kaiser es in Mode gebracht hatte. Es befindet sich nach wie vor in Familienbesitz, ist nach wie vor teuer und immer noch einen Rundgang wert, auch wenn man nicht dort übernachtet. Allein der Speisesaal mit seinen zum Fjord hin gelegenen Fenstern und Kronleuchtern ist einen Blick wert.
Der berühmteste Gast des Hotels war Kaiser Wilhelm II. Er kam von 1899 bis 1914 fast jeden Sommer hierher und betrachtete den Sognefjord als sein persönliches Urlaubsziel. Im Hotel sind Fotos seiner Besuche, sein persönlicher Sessel und ein Telegramm ausgestellt, das er 1914 schickte, als der Erste Weltkrieg ihn zwang, die Reise in jenem Jahr abzusagen. Dieses Telegramm war eine seiner letzten Handlungen, bevor sich die Welt veränderte. Er kehrte nie wieder zurück. Der Kaiser entwickelte sich vom Urlauber in norwegischen Fjorden zum Führer Deutschlands durch einen katastrophalen Krieg bis hin zur Abdankung im Exil. Der Sessel steht noch immer dort. Er selbst nicht mehr.
Das Hotel hat norwegische Könige, den europäischen Adel und Generationen von Touristen beherbergt, die kamen, weil der Kaiser es in Mode gebracht hatte. Es befindet sich nach wie vor in Familienbesitz, ist nach wie vor teuer und immer noch einen Rundgang wert, auch wenn man nicht dort übernachtet. Allein der Speisesaal mit seinen zum Fjord hin gelegenen Fenstern und Kronleuchtern ist einen Blick wert.