Lakselv liegt an der Mündung des Porsangerfjords, der mit einer Länge von 123 Kilometern zu den längsten Fjorden Norwegens zählt und sich von der Hochebene Finnmarksvidda bis zum Arktischen Ozean erstreckt. Die Stadt ist das Verwaltungszentrum der Gemeinde Porsanger und ein Knotenpunkt, an dem täglich drei Kulturen aufeinandertreffen: die norwegische, die samische und die der Kven, der Nachfahren finnischer Einwanderer, die sich hier vor Jahrhunderten niedergelassen haben.
Lakselv ist kein Reiseziel an sich, sondern das Tor zu fast allem anderen. Der Flughafen Banak, nur 1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt für das innere Finnmark. Die E6 führt auf ihrem Weg zwischen Karasjok und dem Nordkap hier durch, und die Rv98 zweigt nach Osten in Richtung Tana ab. Nahezu jede Autoreise durch Finnmark führt irgendwann einmal durch Lakselv.
Der Porsangerfjord selbst ist eine Besichtigung wert. An ruhigen, windstillen Tagen wirkt er wie ein riesiger arktischer Teich – trügerisch sanft für etwas, das so tief ins Innere von Finnmark hineinreicht. Am westlichen Ufer gibt es am meisten zu sehen: Trollholmsund mit seinen 700 Millionen Jahre alten Dolomitfelsformationen, das Naturzentrum Stabbursnes und den nördlichsten Kiefernwald der Welt im Stabbursdalen. Im Fjord kann man Königskrabben fangen, und der Lachslauf im Fluss Lakselva lockt Fliegenfischer aus ganz Europa an.
Die Stadt wurde 1944 zusammen mit dem Rest von Finnmark zerstört und von Grund auf neu aufgebaut. Das Porsanger-Museum dokumentiert das dreikulturelle Erbe der Region.
Lakselv ist kein Reiseziel an sich, sondern das Tor zu fast allem anderen. Der Flughafen Banak, nur 1,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt für das innere Finnmark. Die E6 führt auf ihrem Weg zwischen Karasjok und dem Nordkap hier durch, und die Rv98 zweigt nach Osten in Richtung Tana ab. Nahezu jede Autoreise durch Finnmark führt irgendwann einmal durch Lakselv.
Der Porsangerfjord selbst ist eine Besichtigung wert. An ruhigen, windstillen Tagen wirkt er wie ein riesiger arktischer Teich – trügerisch sanft für etwas, das so tief ins Innere von Finnmark hineinreicht. Am westlichen Ufer gibt es am meisten zu sehen: Trollholmsund mit seinen 700 Millionen Jahre alten Dolomitfelsformationen, das Naturzentrum Stabbursnes und den nördlichsten Kiefernwald der Welt im Stabbursdalen. Im Fjord kann man Königskrabben fangen, und der Lachslauf im Fluss Lakselva lockt Fliegenfischer aus ganz Europa an.
Die Stadt wurde 1944 zusammen mit dem Rest von Finnmark zerstört und von Grund auf neu aufgebaut. Das Porsanger-Museum dokumentiert das dreikulturelle Erbe der Region.