Im Jahr 1895 stand die Kupferhütte von Røros vor der Wahl: entweder modernisieren oder untergehen. Das Unternehmen hatte seit über 250 Jahren Kupfer mit Wasserrädern und Holzkohle geschmolzen, doch die Konkurrenz durch moderne Bergwerke schmälerte die Gewinne erheblich. Die Lösung war Elektrizität, und das Ergebnis war eine norwegische Premiere: die erste Hochspannungs-Dreiphasen-Stromübertragung des Landes.
Das 1895–1896 am Auslauf des Aursunden-Sees erbaute Kraftwerk Kuråsfossen übertrug Strom mit 5.000 Volt an die etwa 20 Kilometer entfernte Schmelzhütte in Røros. Dies war ein gewagtes technisches Unterfangen zu einer Zeit, als die Fernstromübertragung in ganz Europa noch im Versuchsstadium war. Das Kraftwerk verschaffte der in die Jahre gekommenen Kupferhütte noch einige Jahrzehnte Lebensdauer, bevor das Unternehmen 1977 nach 333 Jahren Betrieb endgültig geschlossen wurde.
Das Kraftwerk wurde 1965 stillgelegt und dient heute als Museum. Im Jahr 2010 wurde es als Teil der Industrielandschaft, die den Bergbaubetrieb in Røros ermöglichte, in das erweiterte UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Das Gebäude liegt an den Wasserfällen, wo der Fluss aus dem Aursunden herabstürzt, und Besucher können die ursprüngliche Turbinenhalle und die Anlagen besichtigen.
Das 1895–1896 am Auslauf des Aursunden-Sees erbaute Kraftwerk Kuråsfossen übertrug Strom mit 5.000 Volt an die etwa 20 Kilometer entfernte Schmelzhütte in Røros. Dies war ein gewagtes technisches Unterfangen zu einer Zeit, als die Fernstromübertragung in ganz Europa noch im Versuchsstadium war. Das Kraftwerk verschaffte der in die Jahre gekommenen Kupferhütte noch einige Jahrzehnte Lebensdauer, bevor das Unternehmen 1977 nach 333 Jahren Betrieb endgültig geschlossen wurde.
Das Kraftwerk wurde 1965 stillgelegt und dient heute als Museum. Im Jahr 2010 wurde es als Teil der Industrielandschaft, die den Bergbaubetrieb in Røros ermöglichte, in das erweiterte UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Das Gebäude liegt an den Wasserfällen, wo der Fluss aus dem Aursunden herabstürzt, und Besucher können die ursprüngliche Turbinenhalle und die Anlagen besichtigen.