Karljohansvern: Norwegens erster Marinestützpunkt
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Karljohansvern: Norwegens erster Marinestützpunkt

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Karljohansvern war von 1850 bis 1963 der Hauptstützpunkt der Königlich Norwegischen Marine, doch seine Geschichte reicht noch weiter zurück: Die Werften wurden 1820 gegründet, und die erste Fregatte lief 1828 vom Stapel. Der 1854 nach König Karl Johan benannte Stützpunkt entwickelte sich zu einem Komplex aus Trockendocks, Arsenalen und Offizierswohnungen, der das gesamte Stadtbild von Horten prägte.

Am 9. April 1940 lieferten sich die norwegischen Streitkräfte hier eine der ersten Schlachten während der deutschen Invasion. Der Seeangriff wurde zurückgeschlagen, doch die deutschen Truppen umgingen die Verteidiger an Land. Nach dem Krieg verlegte die Marine nach und nach ihren Stützpunkt nach Haakonsvern in Bergen, und der alte Stützpunkt erlebte als Kulturviertel eine neue Blütezeit. Heute beherbergt das Areal das Marinemuseet, Galerien und das Preus Fotomuseum, die alle inmitten gut erhaltener Marinearchitektur aus dem 19. Jahrhundert liegen.

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